Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Hans Schäufelin als Maler

Denkmäler Deutscher Kunst

Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 2002
ISBN-10 3871571989
ISBN-13 9783871571985
Gebunden, 624 Seiten, 128,00 EUR

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Klappentext

Herausgegeben vom Deutschen Verein für Kunstwissenschaft.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.01.2003

Hans Schäufelin stand durch lange kunstgeschichtliche Jahrhunderte hindurch so tief im Schatten seines Lehrers Albrecht Dürer, dass er als eigenständige Figur kaum sichtbar wurde. Dagegen will nun Christof Metzger etwas unternehmen. Ausführlich wird, auch vom Rezensenten, der Lebensweg des Künstlers nacherzählt, von den Jahren in Dürers Werkstatt, von der Zeit danach, in Italien zunächst, dann in Nördlingen. Abrupt endete die Malerkarriere mit der Reformation - Schäufelin orientierte sich um und arbeitet erfolgreich als Produzent von Buchholzschnitten (diese letzte Phase, bedauert der Rezensent Andreas Beyer, komme ein wenig kurz in Metzgers Darstellung). Keineswegs ist Metzgers Rehabilitierungs-Taktik darauf ausgerichtet, Schäufelin als völlig selbständigen Künstler kenntlich zu machen. Gerade in dessen "Anlehnung und Orientierung am Vorbild Dürer" sieht er eine große Qualität. So ganz gelöst sieht Beyer den "Widerspruch" zwischen Eigenständigkeit und Schulzugehörigkeit nicht, das Buch aber lobt er, einigen "Redundanzen" zum Trotz, als "monumentale Monografie".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren