Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Christian Mähr lädt ein zu einem naturwissenschaftlichen Panoptikum. Er führt durch die Keller und Dachböden der Technikgeschichte, wo längst vergessene Erfindungen schlummern. Wer kennt noch die geniale Honigmannsche Natronlok, die jahrelang lärm- und abgasfrei durch Berlin und Aachen fuhr, ehe sie überraschend ausstarb? Oder den Stirlingmotor und das Ionentriebwerk? Viele dieser nach Science-Fiction klingenden Erfindungen erweisen sich als zu Unrecht verworfen. Christian Mähr macht auf dem Abstellgleis der Erfindungsgeschichte unerhörte Entdeckungen und stellt die zehn spannendsten Ideen vor, die in ihrer Epoche aus technischen Gründen keine Chance hatten oder nicht in die Zeit passten...
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.01.2003
Ein durchaus empfehlenswertes Buch ist diese Sammlung von Texten über zehn Erfindungen, die -größtenteils zu Unrecht - in Vergessenheit geraten sind, findet der Rezensent Burkhard Spinnen. Vor allem lesenswert ist das Buch nach Meinung des Rezensenten, weil damit die Annahme hinter unserer Fortschrittsgeschichtsschreibung - diese habe sich nach einem quasi-darwinistischen Prinzip entwickelt - hinterfragt wird. Spinnen kommt durch das Buch zu der Erkenntnis: "Die Technik-Geschichte ist weder eine Geschichte des Immer-Besser, noch lässt sie sich anhalten oder umkehren." Bei seinen Ausführungen geht der Autor Christian Mähr zwar ins Detail, doch man muss nicht technisch vorgebildet sein, um ihm folgen zu können. Und der schönste Nebeneffekt dieser Lektüre ist nach Meinung des Rezensenten, dass man danach mit völlig anderen Augen auf "selbstverständliche Errungenschaften" schaut, und einem plötzlich bewusst wird, dass unsere Welt ganz anders aussehen könnte - wenn nur einige Details anders gelaufen wären.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 04.01.2003
Viel Schweiß und viel Inspiration bleiben vergebens, weil die Welt nicht braucht, was man ersonnen. Ein wenig Gerechtigkeit lässt nun der österreichische Schriftsteller Christian Mähr dem Vergessenen widerfahren, neun Erfindungen des 19. und des 20. Jahrhunderts, die den Durchbruch nie geschafft haben. Weil sie zu spät kamen - oder, wer weiß, zu früh. Oder weil ihr praktischer Nutzen zu begrenzt war. Vorgestellt werden der "hydraulische Widder" oder der "Flettner-Rotor" in der Schifffahrt, aber auch die von Esperanto, einer bedingt erfolgreichen Erfindung, überflügelte Kunstsprache Volapük. Die Darstellung der unglücklichen Erfindungen ist dem Autor freilich nicht immer gut gelungen, bedauert der Rezensent (Kürzel "jdl."). Ein systematisches Interesse sei ohnehin kaum auszumachen - jedoch scheint auch der Plauderton, den Mähr immer wieder ironisierend anschlägt, dem Lesevergnügen abträglich.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







