Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Urs Widmer
Das Geld, die Arbeit, die Angst, das Glück
Klappentext
Kolumnen - kurze Texte, die mit unserem Common sense sprechen - und Essays, die uns etwas mehr Raum und Zeit geben, um über ihren Gegenstand nachzudenken, von großer Vielfalt und Intensität.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 24.12.2002
Diesen neuen Essayband Urs Widmers mag der Rezensent Gieri Cavelty nur zusammen mit dem gleichzeitig erscheinenden Essayband "Himmelshöhi, hilf!" von Thomas Hürlimann besprechen. Ihr Verhältnis zur Schweiz, so Cavelty, rücke die beiden Dichter immer wieder "in eine bemerkenswerte Nähe". Bei beiden Autoren handele es sich um Versammlungen von Texten, die in den letzten Jahren im Wesentlichen für Zeitungen geschrieben worden seien. Beide Autoren setzten sich dabei mit "dem helvetischen Malaise unserer Tage" auseinander. Allerdings scheint der Rezensent zumindest bei Hürlimann die eigentlich literarischen Essays - zum Beispiel eine Rede auf seinen Verlager Egon Ammann - den politischen Äußerungen vorzuziehen. Auch bei Widmer weist er dringlicher auf einen Text zur Literatur hin, der allerdings auch einen politischen Hintergrund hat, denn es geht um Gottfried Keller und die Ideale von 1848. Eine kleine Spitze erspart Cavelty Widmer nicht: Seine aus einem anderen Band bekannten Thesen zu Nabokov, so scheint er den hier vorliegenden Essays zu entnehmen, stammten in Wirklichkeit von Widmers Frau. "In diesem Sinne darf man sich auf die von Widmer im Keller-Aufsatz angekündigte Studie 'Die schrecklichen Mütter der Dichter' freuen - so diese denn um ein Kapitel über 'Die gescheiten Ehefrauen der Exegeten' ergänzt sein wird."
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







