Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 17.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Friedrich von Schiller

Friedrich Schiller: Briefe 1: 1772 - 1795

Werke und Briefe in zwölf Bänden. Band 11

Cover: Friedrich Schiller: Briefe 1: 1772 - 1795

Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 2002
ISBN-10 3618613105
ISBN-13 9783618613107
Gebunden, 1336 Seiten, 92,00 EUR

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Klappentext

Herausgegeben von Georg Kurscheidt. Der Band enthält eine für Schillers Lebens- und Werkgeschichte repräsentative Auswahl von Briefen, die an 105 verschiedene Adressaten gerichtet sind, die meisten an Goethe und Körner, viele an Cotta, etliche an Schillers Eltern und Geschwister, an seine Frau Charlotte, an seine Schwägerin Caroline von Beulwitz (Wolzogen), an Wilhelm von Humboldt und Göschen. Die Briefe geben einen Einblick in das Privatleben des Dichters und lassen den Leser teilnehmen am Entstehungsprozeß seiner Hauptwerke und an den Mühen seiner Tätigkeiten als Zeitschriften- und Almanach-Herausgeber; sie zeigen Schiller als Schuldner, als Geschäftsmann, als Liebhaber, als Familienvater, als genauen Beobachter und Kritiker der Zeit- und Weltverhältnisse; vor allem: als scharfsinnigen Erörterer poetischer und poetologischer Probleme. Alle Briefe werden in der Originalschreibweise dargeboten.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 27.04.2005

Ganze 890 Briefe enthält diese zweibändige Ausgabe der Schiller-Korrespondenz und wird damit an Umfang nur noch von den zehn Briefbänden der Nationalausgabe übertroffen. Es scheint aber, als nehme Rezensentin Ursula Homann ganz gern mit dieser etwas handlicheren Ausgabe vorlieb, auch wenn ihre Mehrfachbesprechung von Schiller-Briefen eine schier unstillbaren Appetit erkennen lässt. Als weitere Pluspunkte dieser Ausgabe verbucht sie die "elegante Form", 28 Briefe, die die Nationalausgabe noch nicht kennen konnte und schließlich den Verzicht auf eine modernisierende Bearbeitung. Enthalten sind Briefe an seine Familie und an die drei ihm wichtigen Männer: Christian Gottfried Körner, Wilhelm von Humboldt und natürlich Goethe, wie Homann informiert, und immer geht es, wie sollte es anders sein, ums Schreiben.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 04.12.2002

Heute gehören Briefe ganz selbstverständlich zu einer Werkausgabe dazu, stellt Kurt Wölfel befriedigt fest. Im Fall Friedrich Schillers gebe es über 2.200 überlieferte Briefe, davon würden rund 890 in den dafür vorgesehenen zwei Bänden veröffentlicht, die die Werkausgabe abschließen. Band I wiederum, der nun vorliege, enthalte 414 Briefe auf 831 Seiten, dazu kämen über 500 Seiten Kommentar, rechnet Wölfel vor. Nach Lektüre der Briefe, so gesteht er ein, begänne er zu verstehen, warum manche den Prosaschreiber Schiller mehr schätzten als den Dramatiker. Dabei spielten, wie Herausgeber Georg Kurscheidt herausgearbeitet habe, die für die Zeit typischen Kriterien wie Empfindsamkeit, Naturschwärmerei, Liebesleid, "spontane Herzensergüsse" keine Rolle. Die Briefe seien vielmehr Dokumente einer gedanklichen Selbstvergewisserung, Selbstreflexion, Zeugnisse des Bemühens, "alles in Geist zu verwandeln" und darin sich selbst zu finden. Schon von früh an, kommt Wölfel zu dem Schluss, charakterisiere die Briefe Schillers eine Rhetorik, die nicht darauf aus sei, andere zu überzeugen, sondern sich selbst als Mitadressaten gelte.

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Archiv: Bücherschauen

Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

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