Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Halina Poswiatowska

Immer wenn ich leben will

Gedichte über die Liebe und den Tod

Cover: Immer wenn ich leben will

Piper Verlag, München 2002
ISBN-10 3492043976
ISBN-13 9783492043977
Gebunden, 125 Seiten, 14,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Polnischen und mit einem Nachwort von Monika Cagliesi-Zenkteler. 1957 versetzt eine junge Frau, die seit ihrer Kindheit im Zweiten Weltkrieg unheilbar herzkrank ist, die polnische Literaturszene in Aufruhr: Halina Poswiatowska legt ihren ersten Lyrikband vor. Als sie 1967 erst 32-jährig stirbt, bewahren ein autobiografischer Roman und Hunderte von Gedichten diese faszinierende Stimme. Ungewöhnlich frei spricht sie von Liebe, Schmerzen und Sehnsucht.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.07.2003

Selten sind Biografie und Werk so ineinander verwoben, meint Rezensent Uwe Stolzmann, wie im Fall der polnischen Dichterin Halina Poswiatowska, die als Kind an einem Herzklappenfehler erkrankte und zeit ihres kurzen Lebens gegen ärztliche Diagnosen und den eigenen bevorstehenden Tod ankämpfte. Verzweiflung, Auflehnung und Sehnsucht bestimmen den Klang dieser erstmals ins Deutsche übersetzten Gedichte über die Liebe und den Tod. Rezensent Stolzmann wundert sich dabei ein wenig über sich selbst, dass er den verführerischen Reizen der Gedichte von Halina Poswiatowska erlegen ist. Denn neben anrührenden Versen "von schwereloser Schönheit" fänden sich immer wieder auch belanglos wirkende Verse, die die Grenze zum Kitsch streiften. Und doch, bekennt Stolzmann, und doch bringen sie "tief innen" eine Saite zu Schwingen, von deren Existenz man bisher nichts ahnte.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren