Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
60 Minuten Laufzeit. Sprecherinnen: Gisela May und Gisela Uhlen. Regie: Jörg Jannings. Musik: Walter Florey. Leni Riefenstahl hat große Pläne: sie will Penthesilea drehen, ihren letzten Film, und das mit Marlene Dietrich, die, ein Wrack, seit acht Jahren ihr Riesenbett nicht mehr verlassen hat. "I've been photographed to death!" - mit diesem legendär gewordenen Diktum lehnt die Dietrich ab. An einem Wendepunkt des 20. Jahrhunderts trafen Marlene und Leni Entscheidungen, die entgegengesetzter nicht hätten sein können. Der Kampf zwischen den beiden preußischen "dirty old women", unterhaltsam und packend. Zwei Paraderollen für zwei Schauspielerinnen!
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 14.08.2002
Sehr zwiegespalten ist Martin Z. Schröders Urteil über dieses Hörbuch, das zwar fiktiv ist (die Autorin imaginiert ein Zusammentreffen zwischen der alten Leni Riefenstahl und einer schon inkontinenten und alkoholkranken Marlene Dietrich), gleichzeitig dokumentarische Genauigkeit für sich beansprucht. Einerseits hält Schröder Thea Dorns Text, der von den beiden "großen Schauspielerinnen" Gisela Uhlen und Gisela May gesprochen wird, für uninteressant, ja sogar für "hohl und charakterlos" und findet unglaubwürdig, dass die beiden "sich für ihre Leben rechtfertigen, als sei man mit fast hundert Jahren nicht ausgerechnet dessen müde". Andererseits ist Schröder so beeindruckt von Uhlen und Mays sprecherischer Leistung, dass er trotzdem Freude am Zuhören hat. So lautet sein Fazit, dass "dieses Hörbuch großartig wäre ohne seinen Text" und deshalb wünscht er sich, bald etwas anderes von den beiden gesprochen zu hören.
Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Mehr Bücher aus dem Themengebiet
Von Lesern empfohlene Bücher
Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
Aus dem Isländischen von Benedikt Grabinski. Eine isländische Kindheitsgeschichte, die am Ende des Zweiten ...
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








