Mit zahlreichen Abbildungen. Im Oktober 1929 brach die New Yorker Börse zusammen. Vom multinationalen Konzern bis zum kleinen Mann konnte sich keiner der Weltwirtschaftskrise entziehen. Politisch führte sie in den Nationalsozialismus. Der Band schildert, wie Kunst, Gestaltung und Medien den weltweiten Umbruch zwischen Planung und Chaos, Radikalisierung und Apathie reflektierten. Im Mittelpunkt stehen die Jahre 1927 bis 1932, von politischen und ökonomischen Abhängigkeiten im Weltzusammenhang bis zu deren Auswirkungen auf die Kultur der Moderne und insbesondere auf das Bauhaus in Dessau.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.06.2002
"Ästhetisch ansprechend" findet der Rezensent mit dem Kürzel "uha" den von Werner Möller herausgegeben Sammelband über die "roaring twenties". Elf Ausätze beleuchten Prozesse in Wirtschaft. Politik und Kultur in den letzten Jahren der Weimarer Republik und fördern "manch überraschende Facette" zutage, lobt "uha", kritisiert aber auch eine mangelnde begriffliche Schärfe. Am Rande informiert er uns, dass der Band im Zuge einer Konferenz und einer Ausstellung entstanden ist. Mehr verrät "uha" in seiner kurzen Besprechung nicht.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…