Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Jobs
Historische Tage
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Mit einer Nachbemerkung von Uwe Soukup. "Als Engländer maskiert" ist ein Interview, das die Studentin Jutta Krug 1989 mit Sebastian Haffner geführt hat. Es liefert das wichtigste Selbstzeugnis Sebastian Haffners zur Entstehungsgeschichte von "Geschichte eines Deutschen". Bis zum Zeitpunkt seiner Emigration 1938 übte Sebastian Haffner parallel den Beruf als Anwalt und als Journalist und Autor aus. Seit 1933 hatte er keine klare Berufsperspektive, sein Wunsch, die höhere Beamtenlaufbahn einzuschlagen, zerschlug sich, weil Hitler die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland systematisch demontierte. Den Entschluss, nach England zu emigrieren, faßte Haffner zusammen mit seiner Frau, einer Halbjüdin... Jeder Leser von "Geschichte eines Deutschen" erfährt in diesem Band, auf welchen Bahnen sich Haffners Lebensweg nach 1933 bewegte.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 21.09.2002
Das Lob des Rezensenten "de" kennt keine Grenzen. Dieses Gespräch, das der 1999 verstorbene Journalist und Publizist Sebastian Haffner im Jahr 1989 mit der Studentin Jutta Krug über sein abwechslungsreiches Leben geführt hat, ist nicht nur eine "persönliche Bilanz" des berühmten und für seine Scharfsichtigkeit bekannten Autors, sondern gewährt dem Leser auch einen gelungenen Einblick in die Arbeitsweise und das politische Denken Haffners, ist der Rezensent überzeugt. Der Leser erfahre hier nicht nur mehr über Haffner, sondern könne dieses Interview nebst Essay des Haffner-Biografen Uwe Soukup als "Leitfaden" zur Hand nehmen, um das gesamte journalistische und schriftstellerische Werk des Denkers besser verstehen zu können, so der Rezensent beeindruckt.
Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.06.2002
Das hier erstmals veröffentlichte Gespräch hat, den Informationen von Rezensent Jürgen Peter Schmied zufolge, Anfang 1989 stattgefunden. Zu Beginn schildere Haffner das Leben im Dritten Reich, nenne die Gründe für seine Emigration und berichte über weitere Lebensstationen des Exils. Sehr interessant findet der Rezensent besonders Haffners "eher beiläufige Kommentare" zum Zeitgeschehen und zur deutschen Geschichte. Erstaunlich erscheint Schmied Haffners Verständnis für Werner Höfer, der Ende der Achtziger Jahre wegen nazistisch gefärbter Zeitungsartikel aus jungen Jahren in die Kritik geraten war. Weniger nachsichtig habe er sich den Deutschen gegenüber insgesamt gezeigt, weshalb er eine Deutsche Einheit zum Zeitpunkt des Gesprächs nicht für wünschenswert gehalten habe.
Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Mehr Bücher aus dem Themengebiet
Bücher von Lesern empfohlen
Giorgio Agamben: Signatura rerum
Aus dem Italienischen von Anton Schütz. Jede Untersuchung hat einen unausgesprochenen Kern. Doch nur ein Denken, ...
Nina Nahmia: Reina Gilberta
Aus dem Griechischen von Argyris Sfountouris. Thessaloniki 1943. Am 8. Februar werden die Nürnberger Rassengesetze ...
Archiv: Bücherschauen
Herrlich nutzloses Wissen
12.03.2010: Die FAZ liest lustvoll Kathrin Rögglas wütend reflektierende Monologe "die alarmbereiten". Mit Begeisterung entdeckt die FR in Martin Walsers Tagebüchern "Leben und Schreiben" die Mentalitätsgeschichte eines ganzes Landes. Die SZ folgt amüsiert Erwin Einzingers "Von Dschalalabad nach Bad Schallerbach". Thomas Lang eröffnet ihr mit "Bodenlos" die pure Hölle. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Betina Gonzalez: Nach allen Regeln der Kunst
11.03.2010: Im Erstlingsroman der Argentinierin Betina Gonzalez begibt sich eine Tochter auf die Suche nach den Spuren ihres Vaters, eines mittelmäßigen Bildhauers, und nimmt Kontakt mit seinen Geliebten auf. Hier eine Leseprobe aus "Nach allen Regeln der Kunst". Mehr lesen
Necla Kelek: Himmelsreise
08.03.2010: Passend zum 8. März: Necla Kelek kämpft in ihrem neuen Buch für eine aufgeklärte Lesart des Koran, informiert über Entstehung und Hintergründe und stellt fest: Auf den Koran kann sich nicht berufen, wer für Kopftuch und fünf Pflichtgebete am Tag plädiert. Lesen Sie hier ein Kapitel aus "Himmelsreise". Mehr lesen
Yasmina Khadra: Die Schuld des Tages an die Nacht
04.03.2010: Younes wird zu Jonas, als er als Kind von seinem arabischen Onkel und dessen französischer Frau in Oran angenommen wird. In seinem Leben und einer unmöglichen Liebe spiegelt sich die Spannung zwischen Orient und Okzident. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman des algerischen Autors Yasmina Khadra "Die Schuld des Tages an die Nacht". Mehr lesen


Folgen Sie uns auf Twitter


