Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Mit einer Nachbemerkung von Uwe Soukup. "Als Engländer maskiert" ist ein Interview, das die Studentin Jutta Krug 1989 mit Sebastian Haffner geführt hat. Es liefert das wichtigste Selbstzeugnis Sebastian Haffners zur Entstehungsgeschichte von "Geschichte eines Deutschen". Bis zum Zeitpunkt seiner Emigration 1938 übte Sebastian Haffner parallel den Beruf als Anwalt und als Journalist und Autor aus. Seit 1933 hatte er keine klare Berufsperspektive, sein Wunsch, die höhere Beamtenlaufbahn einzuschlagen, zerschlug sich, weil Hitler die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland systematisch demontierte. Den Entschluss, nach England zu emigrieren, faßte Haffner zusammen mit seiner Frau, einer Halbjüdin... Jeder Leser von "Geschichte eines Deutschen" erfährt in diesem Band, auf welchen Bahnen sich Haffners Lebensweg nach 1933 bewegte.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 21.09.2002
Das Lob des Rezensenten "de" kennt keine Grenzen. Dieses Gespräch, das der 1999 verstorbene Journalist und Publizist Sebastian Haffner im Jahr 1989 mit der Studentin Jutta Krug über sein abwechslungsreiches Leben geführt hat, ist nicht nur eine "persönliche Bilanz" des berühmten und für seine Scharfsichtigkeit bekannten Autors, sondern gewährt dem Leser auch einen gelungenen Einblick in die Arbeitsweise und das politische Denken Haffners, ist der Rezensent überzeugt. Der Leser erfahre hier nicht nur mehr über Haffner, sondern könne dieses Interview nebst Essay des Haffner-Biografen Uwe Soukup als "Leitfaden" zur Hand nehmen, um das gesamte journalistische und schriftstellerische Werk des Denkers besser verstehen zu können, so der Rezensent beeindruckt.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








