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Klappentext
170 Minuten Laufzeit. In diesem Roman der 20er Jahre stürmen Hauswartsfrauen in höchster Erregung die Polizeireviere, denn es verschwinden heiratstolle Mädels zuhauf. Ein blonder Herr mit Kneifer hat sie alle abgeholt - ein Serienmörder!? Die Berliner Bevökerung steht im Gerichtssaal Kopf - ein verkannter Poet soll der Mörder sein.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.06.2002
Andreas Platthaus kann diesen drei CDs nicht viel abgewinnen. Zum einen findet er, dass der Autor Hugo Bettauer besseres geschrieben hat, zum Beispiel den Roman "Die Stadt ohne Juden". Die hier von Ulrich Tukur gelesene Kriminalgeschichte nennt der Rezensent eine "Kolportageerzählung", die für den Leser allzu schnell durchsichtig und damit auch langweilig werde. Zum anderen geht Platthaus der Lesestil Ulrich Tukurs auf die Nerven. Ihn stören die Manierismen, die der Vorleser "etwas zu stark pflegt". So findet der Rezensent, dass man die Zeit, die diese Lesung kostet, mit der Lektüre eines anderen Buches von Bretthauer besser anlegt.
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