Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Erwin Chargaff

Das Feuer des Heraklit

Skizzen aus einem Leben vor der Natur. Eine Auswahl. 1 CD

Cover: Das Feuer des Heraklit

Parlando Verlag, Berlin 2002
ISBN-10 3935125186
ISBN-13 9783935125185
CD, 18,90 EUR

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Klappentext

60 Minuten Laufzeit. Gelesen von Erwin Chargaff.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 02.05.2002

Rezensent Konrad Heidkamp zeigt sich begeistert von der Autobiografie des 1905 geborenen Naturwissenschaftlers und Entdeckers der Basenkomplementarität bei der DNA Erwin Chargaff, die jetzt in ausgewählten Teilen vom Autor selbst gelesen auf CD vorliegt. Heidkamp findet darauf die "Erinnerungen eines Moralisten, der versehentlich Naturwissenschaftler wurde, weil er eine Abneigung gegen das Predigen hatte und hoffte, die Anschauung der Natur würde ihn überzeugen". Als zentrales Motiv von Chargaffs Autobiografie macht Heidkamp die alte Frage aus, wozu man eigentlich etwas wissen wolle, ob man die Natur erkennen oder sie verschlimmbessern möchte. Im Unterschied zu Kollegen, deren Interesse vor allem der Patentierung von Ruhm und Reichtum gelte, zeichnet sich Chargaff nach Ansicht des Rezensenten durch den "distanzierten und doch so tief menschlichen Klang" des Allgebildeten aus. Insbesondere den Beschreibungen von Chargaffs Jugend möchte Heidkamp stundenlang zuhören. Ein Extra-Lob spendet Heidkamp den beiden Herausgebern Waltraut und Christian Brückner dafür, dass sie vom gewohnten Verlagsprogramm abgewichen sind, um Chargaffs Stimme aufzuzeichnen. So ist aus dieser Autobiografie ein "wunderbares Dokument" geworden, freut sich der Rezensent.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren