Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Am häufigsten kommentierte Artikel
Im Ententeich: Redaktionsblog
Die Panik der Anderen
Von Ina Hartwig, 17.12.2012, 08:00
Nicht das Netz ist schuld an der Insolvenz der Frankfurter Rundschau, sondern die Inkompetenz ihrer Hierarchen, die sie mit Medienpopulismus zu Tode wirtschafteten. Statt über den Tod sollten wir über die Zukunft der Zeitung nachdenken.
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Der Anspruch einer Gesellschaft an sich selbst wird, unter anderem, von ihren Medien verkörpert. Die Medien sind so etwas wie ein Spiegel, in den die Bürger als Bürger schauen. Es ist gut für eine Gesellschaft, wenn sie den Eindruck gewinnen kann, ihre Interessen, ihre Belange, auch ihr eigenes Reflexionsniveau würden angemessen und in der gebotenen Komplexität durch die Medien repräsentiert. Völlig zu Recht hat Gustav Seibt aus gegebenem Anlass in einem engagierten Leitartikel in der SZ den direkten Zusammenhang zwischen einer gedeihlichen Demokratie und ihren Zeitungen betont; wer einmal in einer jener jüngeren Demokratien zu Gast war, die von Anfang an ohne Qualitätspresse auskommen (müssen), weiß ganz genau, was Seibt ... mehr lesen
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Frankfurter Rundschau, Internet, Medienwandel, Zeitungskrise
Rupert Murdoch - die Kapitulation
Von Thierry Chervel, 07.08.2009, 11:08
So so, Rupert Murdoch will also die Online-Angebote seiner Printmedien wieder kostenpflichtig machen, hört man. Andere Zeitungen wie die New York Times denken darüber nach. Verleger wie Mathias Döpfner sekundieren: Der Gratis-Kultur im Netz müsse ein Ende gemacht werden.
Vor einigen Jahren hätte mich die Meldung, dass Zeitungen im Netz nicht mehr gratis zu lesen sind, betroffen gemacht. Bei der New York Times würde es mir auch heute noch wehtun. Sie hat die beste Website einer Zeitung weltweit. Sie wäre vielleicht die einzige Zeitung, bei der ich überlegen würde, ein Online-Abo zu beziehen.
Allerdings muss man auch überlegen, dass die New York Times im Netz deshalb so gut ist, weil sie - wie sonst fast nur der Guardian - Online und Print so unglaublich sinnvoll und so synergiereich verknüpft hat. Aus der Print-Times las man die Buchkritik - und online stellt die Leseprobe hinzu. Am grandiosesten ... mehr lesen
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Rupert Murdoch, Zeitungskrise
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Archiv: Presseschauen
Affenspiel des Teufels
21.05.2013. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen
In Grün und Orange, in Rot, Blau und Gelb
21.05.2013. Ja, ist es etwa das Empire latin, in dem wir zu posthistorischen Tieren werden, fragt die NZZ. Die Welt trifft Urs Widmer zum Werkstattgespräch. Die SZ feiert den Maler Hans Hofmann. Die FAZ wirft Georg Baselitz vor, den Wirtschaftseliten nahe zu stehen. Viele Zeitungen (und der Perlentaucher) berichten aus Cannes über Claude Lanzmanns Film "Le dernier des Injustes". Und wir zünden ein Licht an für Ray Manzarek. Mehr lesen
Tagesschaum
21.05.2013. Das Inferno ist die Menschheit selbst: Der Theologe Rainer Kampling erklärt Dan Brown - Adblock: Werbung hat sich vom Nutzer entfernt - Großer Gatsby: Erinnerungen an F. Scott Fitzgerald als Drehbuchautor in Hollywood - Die Erde in einem Schulbuch:175 Jahre Westermann Verlag - Riders On The Storm: Doors-Keyboarder Ray Manzarek ist tot - Haltestellen: Rainer Rabowskis famose Erkundungen. Mehr lesen
Karikaturen und Cartoons
17.05.2013. Wie lautet das Gebot? Mehr lesen
Archiv: Bücher
Das Wiedererlernen von sinnverhaftetem Tun
21.05.2013. Nach der Lektüre von Adam Johnsons Roman "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" ist Nordkorea für die NZZ erst recht eine Farce mit sieben Siegeln. Die FAZ begibt sich mit dem russischen Regisseur Alexander Sokurow auf "japanische Reise". Was Virginia Woolf wirklich fühlte, erfährt die SZ aus ihren im Band "Augenblicke des Daseins" gesammelten autobiografischen Skizzen. Außerdem empfiehlt sie Norbert Mappes-Niedieks ausgewogene Studie über "Arme Roma, böse Zigeuner". Mehr lesen
Poesie der Straße
13.05.2013. Giancarlo de Cataldo "König von Rom" lehrt, niemals Gefälligkeiten von einem Camorraboss anzunehmen. Mike Nicol besingt in seinem "Killer Country" das Grau Südafrikas, das noch trister sein soll als das Grau Berlins. Mehr lesen
Dienstleistungswürfel
08.05.2013. William T. Vollmann setzt das Schostakowitsch-Prinzip in Literatur um. Alain Mabanckou führt uns ins Trois-Cents-Viertel Brazzavilles. Jochen Schmidt führt uns im Sommer 89 ins Ferienlager Schneckenmühle. David Gilmour sucht Italien, Kathrin Passig experimentiert mit neuen Technologien. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai.
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Frühjahrsbücher 2013
15.04.2013. In diesem Frühjahr dominieren autobiografisch grundierte Romane, Bücher über die Geburtstagskinder Jean Paul und Wagner, eine fette Derrida-Biografie und ein Band über Sexualität in der arabischen Welt. Reichlich Lektüre für die Sonnentage im Park, die jetzt hoffentlich anstehen. Mehr lesen
Archiv: Magazin
Club Med
21.05.2013. Marseille, Kulturhauptstadt 2013. Mit ihrem hohen Migrantenanteil ist die Mittelmeermetropole ein Vorreiter der Integration. Fünfzig Jahre später haben sich die Hoffnungen zerschlagen, die Segregation ist in vollem Gang. Die Vereinten Progressiven Territorien sichern ihre Sektorengrenzen mit aller Macht ... Eine Erzählung Mehr lesen
Monotheismus-Debatte im Perlentaucher
17.05.2013. Alle Artikel der von Jan Assmann angestoßenen Debatte zu Monotheismus und Gewalt im Perlentaucher, aktualisiert am 17. Mai. Mehr lesen
The Hebrew Bible is a problem set
02.05.2013. Some ways out of an unproductive circle in the debate about monotheism. By Marcia Pally
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Was Arno Widmann nicht sagen durfte
04.04.2013. Die Berliner Zeitung hat eine kritische Passage über den Verleger Alfred neven DuMont nachträglich unterdrückt. Aber was hat Widmann eigentlich gesagt?
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