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Blog - Im Ententeich
Google Book Settlement wird überprüft
Von Thierry Chervel, 03.07.2009, 10:07
(Via turi2) Die New York Times meldet, dass das Google Book Settlement im amerikanischen Justizministerium kartellrechtlich überprüft werden soll. Das Justizministerium hat dies in einem Brief an die Richter mitgeteilt, die über das Google Book Settlement befinden sollen: "Antitrust experts said the letter was the latest indication that the Justice Department is seriously examining complaints that the agreement would grant Google the exclusive right to profit from millions of so-called'“orphan works,' books that are out of print and whose authors or rights holders are unknown or cannot be found."
Auch das Blog Techcrunch bringt einen interessanten Beitrag zum Thema: Michael Arrington interviewt den Kartellrechtsexperten Garry Reback, der das Google Book Settlement ebenfalls bedenklich findet (ab Minute 30 im Video).
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Google Book Settlement
Archiv: Presseschauen
Struktur ist Inhalt, Geometrie ist alles
09.02.2010. England, nicht Nigeria gehört auf eine Liste mit Terrorstaaten, ruft der nigerianische Nobelpreisträger für Literatur, Wole Soyinka, in The Daily Beast. In Prospect bittet Tim Berners-Lee: Spielt mit unseren Daten! In Rue 89 erklärt Beppe Grillo, warum er Sarkozy gefährlicher findet als Berlusconi. In Tygodnik Powszechny trauert Stefan Chwin um die polnischen Idealisten. In The Nation erklärt Lawrence Lessig blitzklar, warum Großspenden den Parlamentarismus zerstören. Polityka erzählt, an wen ein Pole sich wendet, wenn er nicht heiraten darf. In Salon spaziert Olga Tokarczuk mit einem Weichselzopf durch Amsterdam. Der Guardian denkt an armenische Frauen, die ihre nackten weichen Brüste an einem Stein reiben. Mehr lesen
Notschrei eines blutjungen Originalgenies
09.02.2010. Das Wall Street Journal attackiert das "German Cultural Appeasement". Das Chinese Law Prof Blog bringt Liu Xiaobos Rede vor dem Gericht, das ihn zu elf Jahren verurteilte: eine Weigerung zu hassen. Die FR bejubelt das Comeback des Gil Scott-Heron. Die FAZ bringt: Hegemann - Hermeneutik und Kritik. Die NZZ bilanziert die Auswirkungen des Erdbebens auf die Kulturlandschaft Haitis. Und die Welt fragt: Was machen Niall Ferguson und Ayaan Hirsi Ali denn da? Schmusen die? Mehr lesen
Ceterum Censeo
09.02.2010. Wolfram Schütte: Was in einer hessischen Schlangengrube alles möglich ist - Endgültiges Aus für Zensursula-Justiz: Koalition kippt Internet-Sperrgesetz - Christoph Schlingensiefs Zusammenführung von Leben und Kunst in Laogo - Martin Walsers Jenseits: "Sterbehilfe ist die Avantgarde", ein Interview - Theaterkritik online: Koltes, Schiller, Euripides und die Beatles - Irrt die Bibel? Das Alte Testament auf dem Prüfstand. Mehr lesen
Karikaturen und Cartoons
09.02.2010. Mondsüchtige Vollbeschäftigung.
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Archiv: Bücher
Das Gegenglück, der Geist
09.02.2010. Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen
Christopher Isherwood: Löwen und Schatten
08.02.2010. Großartig erzählt Christopher Isherwood in "Löwen und Schatten" von seiner Schul- und Studienzeit in London und Cambridge in den zwanziger Jahren, von seinen ersten Schreibversuchen und seinen ersten Freunden und Liebhabern. Hier eine Leseprobe. Mehr lesen
Mein Hymen gehört mir!
03.02.2010. Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010. Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Archiv: Magazin
Offener Brief von Liao Yiwu an Angela Merkel
09.02.2010. Der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu, Autor von "Fräulein Hallo und der Bauernkaiser", darf China nicht verlassen, um zur lit.cologne zu reisen. In einem Offenen Brief wendet er sich an die Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Lassen Sie es nicht zu, dass die Literatur erneut von der Macht gedemütigt wird!" Mehr lesen
Achtzig Prozent Gut: Moses, der iPad und ich.
09.02.2010. Plötzlich ist die universale digitale Weltbühne nur noch von diversen Kaisern mit ihren Allmachtsansprüchen besetzt, und Steve Jobs führt die Truppen der Gegenreformation. Für alle anderen bleibt nur noch Platz in den Ritzen. Mehr lesen
Wo sind die deutschen Meinungsführer?
06.02.2010. Von Vaclav Havel bis zum amerikanischen PEN: Viele unterstützen die Nominierung Liu Xiaobos für den Friedensnobelpreis. In Deutschland aber bisher nur Herta Müller. Und sonst regt sich kaum ein Hauch.
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12 Sekunden
17.11.2009. In Istanbul fand das Internationale Tanpinar Literaturfestival statt. Es war ein privat organisierter Kraftakt des guten Willens in einem Land, dessen Präsident einst dekretiert hatte, dass Prosa unnötig und sinnlos sei. Mehr lesen






