Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Im Ententeich: Redaktionsblog
Die schöne Seite der Kostenlosmentalität
Von Thierry Chervel, 15.05.2012, 11:05
6.000 Autoren sprechen sich gegen das Internet aus. Die Wucht, mit der der "Wir sind die Urheber"-Aufruf in die Debatte einschlägt, ist bemerkenswert. Es ist, als hätte sich die ganze tradierte Kulturwelt Deutschlands nach längerer Überlegung nun doch entschlossen, gegen den Medienwandel einzutreten. Vielleicht ließe sich ja eine Volksabstimmung dagegen lancieren - zum Beispiel auf epetitionen.bundestag.de?
Drei Punkte sind an dem Aufruf, aber auch an Debattenbeiträgen wie dem von Sibylle Lewitscharoff heute in der FAZ interessant: Der Aufruf wird im wesentlichen von Autoren und der Literaturszene getragen, obwohl gerade diese Szene bisher am wenigsten von illegalen Downloads und kostenlos zirkulierenden Kopien betroffen ist. Die Autoren verteidigen das Urheberrecht, obwohl sie gar nicht im wesentlichen vom Urheberrecht leben. Und das Internet wird in Aufrufen und Debattenbeiträgen - wie dem von Sibylle Lewitscharoff heute in der FAZ - ausschließlich als feindliche Sphäre wahrgenommen und dargestellt.
Der Medienrechtler Thomas Stadler hat in seinem Blog zuerst darauf hingewiesen, dass Autoren an sich noch am wenigsten von den säkularen Verschiebungen in der Informations- und Kulturökonomie betroffen sind. Übrigens gehört die traditionelle Literaturbranche auch zu den kulturindustriellen Branchen, die noch am fairsten mit den Urhebern umgehen und in der die … mehr lesen
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Wer den Apfel küsst
Von Thierry Chervel, 09.05.2012, 08:00
In der FAZ am Sonntag schrieben Rainer Hank und Georg Meck vor einer Woche unter dem Titel "Wenn Kunst und Kommerz sich küssen" über "Geistiges Eigentum" und vertraten den üblichen Standpunkt. Was juckt mich gerade, auf diesen Artikel zu antworten? Nun ja, nicht dass er so originell, sondern dass er so typisch ist. Und dass er von Hank ist, dessen liberale Einschätzungen gerade in Wirtschaftsdingen ich in vielen andern Themen schätze und teile. Und doch habe ich hier einen diametral entgegengesetzten Standpunkt. Ich knüpfe an meinen Artikel "Diesen Kuss der ganzen Welt" vom 16. Februar an.
Was mich an Hanks Artikel zunächst ein wenig störte, ist der großväterlich gönnerhafte Ton gegenüber den Piraten. Nie auf die Idee gekommen, dass man in der Debatte vielleicht selbst derjenige ist, der zu lernen hat? Es stimmt ja, die Piraten haben von so gut wie nichts Ahnung und geben es selber zu. Aber in Urheberrechtsfragen lassen sie sich von ein paar mitleidigen Schulterklopfern wohl kaum zu Boden legen. Die Piraten haben ein Papier zu diesen Fragen ins Netz gestellt, das auch manche der Argumente von Hank aushebelt. Die Piraten sind zum Beispiel nicht gegen ein Urheberrecht, wohl … mehr lesen
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Pascal Bruckner in Berlin
Von Pascal Bruckner, 11.04.2012, 10:04
Im Rahmen des "tazlab" über das "Gute Leben" am Samstag in Berlin wird Pascal Bruckner über den "Fanatismus der Apokalypse" sprechen - so der Titel seines letzten, bisher nur in Frankreich erschienenen Buchs. Einige der Themen des Buch schneidet er auch in seinem Essay "Wege aus dem Schlamassel" an, der zuerst auf deutsch im Perlentaucher erschien.
Bruckner wird am Samstag mit Isolde Charim über seine Thesen diskutieren. Moderiert wird dieses Perlentaucher-Podium im tazlab von Perlentaucher Thierry Chervel.
Ort und Zeit:
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Am Samstag den 14, April um 16 Uhr, Raum K3.
Hier das Programm des "tazlab".
Bruckner übt in seinem Buch eine zuweilen scharfe Kritik an radikaleren Spielarten des ökologischen Diskurses. Hier ein kleiner Auszug:
Seit einem halben Jahrhundert schauen wir einer Prozession der Sündenböcke zu: Der Marxismus hatte noch den Kapitalismus als Verantwortlichen des menschlichen Elends ausgemacht. Enttäuscht von der feist gewordenen Arbeiterklasse setzten die Kämpfer für die Dritte Welt den Westen an seine Stelle, den großen Verbrecher der Geschichte, Erfinder der Sklaverei, des Kolonialismus, des Imperialismus. Die kurzlebige Bewegung der Globalisierungskritiker kombinierte die beiden. Mit der Ökologie gehen wir noch … mehr lesen
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Vollwaschgänge der Erinnerung
Von Paul Knittel, 15.03.2012, 11:03
Längere Zeit spürte man im Blätterwald kaum einen Hauch - zumindest nicht in der Literaturkritik. Dann erschien "Imperium" von Christian Kracht, und es entbrannte ein heftiger Streit. Und nun folgen sogar einige Selbstverständigungstexte. Wir verlinken auf die wichtigsten Artikel.
Georg Diez' Vorwurf im Spiegel, Kracht sei der "Türsteher rechter Gedanken" fand viele Antworten. Zunächst nahm der Verlag Kiepenheuer & Witsch seinen Autor in Schutz. Jan Küveler verteidigte den Autor in der Welt, Felicitas von Lovenberg half in der FAZ und etwas später gesellte sich Jakob Augstein dazu. Iris Radisch und Uwe Timm kommentierten die Debatte in der Zeit, nur Timm bezog allerdings Stellung: Diez habe Figur und Autor zu sehr gleichgesetzt. In der taz war sich Jörg Magenau nicht ganz sicher. Er schrieb, dass Kracht harmlos sei, die Debatte selbst sei das Problem. Es folgte ein offener Brief namhafter Autoren an den Spiegel, darunter Elfriede Jelinek und Daniel Kehlmann, in dem sie dem Spiegel vorwarfen, die Grenze zur Denunziation überschritten zu haben. Kehlmann bezog auch in der Zeit noch einmal Stellung. Iris Radisch nahm den Ball in der Zeit … mehr lesen
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Das Leistungsschutzrecht wird floppen
Von Thierry Chervel, 07.03.2012, 11:03
Groß ist die Aufregung im Netz über das jetzt doch noch geplante Leistungsschutzrecht für Verleger, das die schwarz-gelbe Koalition noch vor Ablauf der Legislaturperiode formulieren will. So groß, dass die halbe Niederlage der Verleger in den meisten Kommentaren übersehen wird. "Eines haben sie schon mal nicht durchgekriegt", sagt Matthias Spielkamp von irights.info, einer der besten Experten für das Thema, im Gespräch: "Gewerbliche Nutzer der Zeitungswebsites werden für das Lesen nichts bezahlen müssen." Denn in der Tat: das war einer der Träume der Lobbyisten. Sie argumentierten, dass Unternehmen wie Siemens oder Daimler ihre Zeitungsabos abbestellen, weil sie die Zeitungen ja jetzt angeblich online lesen können. Die Verleger wollten deshalb die Zeitungswebsites für solche Unternehmen sperren, um für die Freigabe dann kassieren zu können. Ein Traum von Zensur! Der Rest der deutschen Wirtschaft war von der Idee nicht so begeistert, und so heißt es dann im Papier des Koalitionsausschusses: "In der gewerblichen Wirtschaft bleiben das Lesen am Bildschirm, das Speichern und der Ausdruck von Presseerzeugnissen kostenfrei."
Der Argumentation der Verleger lag in diesem Punkt übrigens eine falsche Unterstellung zugrunde: Sie behauptete, dass die Zeitungen tatsächlich im Netz stünden – aber das ist meistens gar nicht der Fall. Niemand kann kostenlos im … mehr lesen
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Perlentaucher-Autor Götz Aly erhält den Börne-Preis
Von Thierry Chervel, 29.02.2012, 15:02
Götz Aly erhält den Börne-Preis, meldet die Jüdische Allgemeine. Der Berliner Historiker und Essayist zeichne sich aus durch "seinen freien und glänzenden Stil" sowie "seinen Kampf gegen nationale Legenden und Vorurteile", so der Preisrichter Jens Jessen, Leiter des Zeit-Feuilletons. Der Preis, einer der wichtigsten in Deutschland im Bereich der Essayistik und Kritik, wird von der Ludwig-Börne-Stiftung vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert. Er wird am 3. Juni in der Frankfurter Paulskirche überreicht. "Mit besonderer Unerschrockenheit" habe Aly in seinen Büchern und Aufsätzen "auf die wirtschaftlichen und finanziellen Motive der deutschen Antisemiten aufmerksam gemacht", heißt es in der Begründung.
Der Perlentaucher teilt diese Ansicht und gratuliert! Aly hat auch im Perlentaucher einige seiner stets scharfsinnigen und ungemütlichen Artikel veröffentlicht. Hier einige Links zu seinen Perlentaucher-Artikeln - und zu einer Leseprobe seines Buchs "Hitlers Volksstaat".
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Diesen Kuss der ganzen Welt
Von Thierry Chervel, 16.02.2012, 11:02
Allenthalben wird in den deutschen Zeitungen mal wieder das "geistige Eigentum" verteidigt. Aus dem Internet schlägt diesen Artikeln, anders als zur Zeit der Print-versus-Blog-Debatte kaum mehr Widerstand entgegen – zumindest publizistisch nicht, denn natürlich sind die Artikel in den Zeitungen selbst Reaktion auf den erfolgreichen Protest gegen Acta.
Fassen wir zusammen, wo überall das "geistige Eigentum" in Anschlag gebracht wurde. Zunächst natürlich im Handelsblatt-Artikel des CDU-Abgeordneten Ansgar Heveling, der geradezu triumphierend den Sieg der wirklichen Welt über das Internet annoncierte. Darauf ergoss sich ein internettypischer Shit Storm über Heveling, der zeigte, dass auch die meisten Netzaktivisten nach dem üblichen Links-Rechts-Schema funktionieren. Heveling ist CDU, also meint man, er stehe für die Unfähigkeit der "Rechten", sich den neuen Gegebenheiten anzubequemen.
Aber es steht noch schlimmer um diese Debatte: Die Frage Pro oder Kontra Netz und Pro oder Kontra "Geistiges Eigentum" wird nicht entlang parteipolitischer, sondern sozialer Positionen beantwortet. Es ist wichtig zu verstehen, dass sich die Konfliktlinien in Internetdebatten durch alle politischen Richtungen ziehen. Es gibt Internetfeinde in der klassischen wie ökologischen Linken, bei den Liberalen und den Konservativen.
Wer in einer Zeitung gutes Geld verdient, wird verständlicher Weise ihre traditionelle Position verteidigen. Auch der Linke … mehr lesen
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Diskussion mit Boualem Sansal
Von Thierry Chervel, 08.02.2012, 10:02
Am 20. Februar werde ich mit Boualem Sansal im Auswärtigen Amt diskutieren. Es geht um seinen Roman "Harraga", die Lage der Frauen in den arabischen Ländern und die Figur des "Harraga", also des afrikanischen oder arabischen Flüchtlings, der von Europa träumt.
In der Ankündigung des Auswärtigen Amts heißt es:
"In seinem Roman 'Harraga' thematisiert Boualem Sansal die Rolle der Frauen in islamisch geprägten Gesellschaften und die Lebensumstände der perspektivlosen, illegalen Flüchtlinge aus Nordafrika. Lamia, die Protagonistin des Romans, arbeitet als Kinderärztin in einem trostlosen Krankenhaus in Algier. Die Abende verbringt sie allein in ihrem alten Haus und hängt Erinnerungen nach. Von ihrer Familie ist nur ihr Bruder Sofiane geblieben, doch dessen Spur verliert sich auf dem Weg ins 'Gelobte Land' Europa. Alles ändert sich mit dem Tag, an dem Chérifa vor der Tür steht: 16 Jahre alt, schwanger, ohne Zuhause. Lamia ist entsetzt − Chérifa schert sich einen Teufel darum, was ein junges Mädchen in der arabischen Welt tun darf. Sansals Hommage an die Frauen ist die vitale Geschichte zweier Heldinnen des Alltags."
Am Montag, den 20. Februar 2012 um 19 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Auswärtiges Amt
Werderscher … mehr lesen
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Spiel mit dem Feuer
Von Ina Hartwig, 22.12.2011, 14:30
Bevor der Papst im Deutschen Bundestag sprach, saß neben ihm der katholische, geschiedene und wiederverheiratete Bundespräsident Christian Wulff erwartungsvoll auf seinem Stuhl. Dieser hatte sich zuvor öffentlich gewünscht, das Oberhaupt seiner Kirche möge auf die geschiedenen wiederverheirateten Katholiken zukommen, offenbar in der Annahme, der Zeitgeist und die allgemein gelockerten Sitten würden diesem Papst das Herz erweichen. Der Wunsch blieb unerfüllt. Zwar neigte sich Benedikt XVI. in seiner Rede ziemlich gewieft den Grünen zu mit seinem Appell, das Kreatürliche zu achten; Christian Wulff, dem höchsten Amtsträger im Staat, kam er nicht entgegen. Der Katholik aus Osnabrück wurde von der "Sünde", das Sakrament der Ehe gebrochen zu haben, nicht erlöst.
Allein den Wunsch geäußert zu haben, deutete auf Christian Wulffs Gewissensdruck hin. Da der Privatkredit für sein Haus, der ihn dieser Tage in Bedrängnis bringt, im Zusammenhang seiner neuen Liebe, seiner zweiten Ehe, gewährt wurde, ist es nicht abwegig, die versuchte Verheimlichung eben dieses Kredits vor dem niedersächsischen Landtag mit dem Gewissensdruck in Verbindung zu bringen, der ihm aus der Scheidung erwachsen ist. Man könnte geradezu eine Vermischung zweier Gewissenskonflikte vermuten, des "katholischen" und des "politischen" schlechten Gewissens. So gesehen, wohnte die katholische Schuld im Haus der illegitimen Ehe, dessen Finanzierung … mehr lesen
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Netz hat keine Grenzen
Von Thierry Chervel, 20.12.2011, 15:12
Lieber Jürgen,
am Anfang Deines Textes stellst du fest, wie das Ebook Grenzen niederreißt, am Ende willst du neue Grenzen hochziehen! Du bist der Erfinder des Libroids. Du weißt, dass sich das "Buch" im Zeitalter seiner Digitalisierung verflüssigt. Die Grenzen zwischen Autor und Verlag, zwischen Buch und Buch, zwischen erster und zweiter Auflage, zwischen Buch und Bibliothek, zwischen Schrift und anderen Kommunikationsformen, zwischen Buch und Publikum, zwischen Publikum und Verlag verschwimmen.
Im Grunde kann man sich fragen, ob all diese Begriffe überhaupt noch zutreffen, oder ob sie nicht Hilfskonstruktionen sind, Übertragungen von Begrifflichkeiten aus der alten Printwelt in die neue, noch gar nicht formierte, ständig in Bewegung befindliche digitale Welt. Hilke-Gesa Bußmann hat recht mit ihrem Kommentar zu Deinem Artikel: Die Frage ist, ob ein Ebook überhaupt ein "Buch" ist. (Auch auf Google Plus gibt es einen interessanten Kommentarthread zu dem Artikel.)
Wie sehr die Dinge im Fluss sind, zeigt ja schon der Blick ein paar Jahre zurück. Im Jahr 2000 benutzten wir schon mehr oder weniger alle das Internet. Aber Google war in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Die Form des Blogs hatte sich noch nicht etabliert. Soziale Netzwerke existierten noch … mehr lesen
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Archiv: Presseschauen
Vom Verenden des Verstehens
26.05.2012. Pfingstereignis Feuilleton! In der FAZ überlegt Durs Grünbein, warum Dichtung unerlässlich ist. In der SZ schreibt Günter Grass ein erlässliches Gedicht. In der NZZ beschreibt Botho Strauss den Idioten als freien Geist. In der Welt droht der Künstler Gregor Schneider Documenta-Chefin Carolyn Christov-Bakargiev mit Kunst. Im Tagesspiegel wünscht sich Johannes Schneider etwas mehr Ehrlichkeit in der Urheberrechtsdebatte. In der taz schlägt Ulrich Kühne vor: Nur noch sechs Prozent für die Verwerter. Mehr lesen
Einen Jux will er sich machen
25.05.2012. Cent um Cent: Zuckerberg, Zauberer, Zocker - Studie: Wie sich Buchkritiken auf den Verkauf auswirken - Apps im Kreuzfeuer der Kritik: Stiftung Warentest und Zapp warnen - Nachrichten-Websites: Rote Zahlen überall nur Zeit und FAZ trotzen dem Negativ-Trend - Groteske Pointe: Murdoch und News of the World + Wenn sich die Sprache Gedanken macht: Vor 150 Jahren starb Johann Nestroy und wenn der Kretschmann den Richling macht. Mehr lesen
Liebe, Revolution und Verrat
22.05.2012. Die Tscherkessen möchten 2014 keine Olympischen Winterspiele in Sotschi: Man könnte auf den Knochen ihrer ermordeten Vorfahren Ski fahren, berichtet Newsweek. Die Italiener müssen verstehen, dass Demokratie auch ohne Spektakel eine interessante Sache ist, meint Roberto Saviano im Espresso. Museen, fürchtet die türkische Regierung, ruft der Economist. Die LRB reist nach Syrien. Der New Yorker porträtiert Fidel Castros "Nacht-und-Nebel-Mann" William Alexander Morgan. Das Smithsonian Magazine steht staunend vor dem größten Salzsee der Welt. Mehr lesen
Karikaturen und Cartoons
22.05.2012. Heute: Wer wird Milionär?
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Archiv: Bücher
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012. FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Das ist also Reichtum
14.05.2012. Oliver Harris holt mit "London Killing" den englischen Krimi zurück in die Metropole und lässt seinen Detective Belsey sehr riskant, aber vornehm gegen die City zocken. Giancarlo de Cataldo und Mimmo Rafele decken in "Zeit der Wut" den Plan zur Abschaffung Italiens auf. Mehr lesen
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012. Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Nerv für klare Worte
07.05.2012. Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Magazin
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21.05.2012. Den Begriff "Geistiges Eigentum" halte ich für tendenziös und wenig fruchtbar. Meine Fragen sind andere, mich interessieren weniger meine Befürchtungen als die Hoffnungen und Freuden, die sich mit dem Netz für mich verknüpfen. Über das Schreiben im digitalen Zeitalter. Mehr lesen
Auf den Kopf gestellter Zauberlehrling
17.04.2012. Wie konnte es geschehen, dass eine so abstrakte wie randständige Materie wie das Urheberrecht solch massive politische Wirkung entfaltet, mit Hebeln, die von den Rändern bis ins ideologische Zentrum der Gesellschaft einhaken? Ein Plädoyer für pragmatische Lösungen Mehr lesen
Medienticker und Teletaucher
31.03.2012. Medienticker und Teletaucher fallen wegen Krankheit mindestens noch bis zum 23. April aus. Mehr lesen
Mundtot gemacht
21.03.2012. Mit der Pressefreiheit ist es in der Türkei nicht gut bestellt. Journalisten werden verhaftet und auf der Grundlage schwammiger Gesetze angeklagt. Es wird immer schwieriger, kritisch über die Regierung Erdogan zu berichten. Mehr lesen








