Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Außer Atem: Das Berlinaleblog
Im Kabinett des Dr. Scorsese: 'Shutter Island'
Von Thomas Groh, 13.02.2010, 20:00
"Vernunft ist keine Option, für die man sich frei entscheidet", sagt Dr. Cawley (Ben Kingsley) an einer Stelle. Die Patientin, über die er spricht, lebt, seit sie ihren Nachwuchs ertränkt hat, in einer fiktiven eigenen Welt, in der Psychologen Postboten, Ärzte Milchmänner und die Kinder in der Schule sind. Im Verlauf von "Shutter Island", Martin Scorseses Rückkehr zum Psychothriller mit Gothic-Horroreinschlag, beschleicht einen zunehmend das Gefühl, dass es dem Regisseur mitunter ähnlich ergeht. Die Karnickel, die er mit großer Geste aus dem Hut zieht, die Tricks aus den Schubladen der Filmgeschichte, die Scorsese hier zur Anwendung bringt, stehen einem als solche lange schon vor Auge, während der Regisseur noch von der Virtuosität seines Treibens völlig überzeugt ist. 
"Auf dieser Insel ist was faul", hört man immer wieder aus dem Mund Teddy Daniels' (Leonardo di Caprio), der als ... mehr lesen








