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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
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- Der 11.September: Eine Presseschau
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Außer Atem: Das Berlinaleblog
Einäugige und Halbblinde
Von Ekkehard Knörer, 19.02.2011, 10:30
Die der Berlinale wohlgesonneneren unter den Kritikern machten vorab mal wieder die Weltlage des Kinos verantwortlich für den in diesem Jahr für den Wettbewerb absehbaren Magerquark, der in einem Programm von nicht mehr als 16 für den Goldenen Bären antretenden Filmen schon quantitativ vorab erkennbar wurde. Als könnte die Finanzkrise etwas dafür, dass Dieter Kosslick und sein Auswahlkommittee den Wettbewerb in den letzten Jahren mit äußerster Konsequenz zuschanden geritten haben. Allein der Blick auf Cannes, wo sich, wie man jetzt schon gut sehen kann, die großen Namen - und zwar die der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft des Kinos - ballen, wo die vertretenen Filme jedenfalls interessanter scheitern werden als sie bei der Berlinale moderato gelingen.
Weil klagen nichts hilft, flehen nichts hilft, hoffen nichts hilft, schimpfen nichts hilft, beten nichts hilft, verzweifeln nichts hilft, schmeicheln nichts hilft und argumentieren schon am allerwenigsten hilft, seien ein paar Tendenzen ... mehr lesen
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Das Nichtzuendesehen von Filmen: Ein Tag im Wettbewerb mit Alexander Mindadze, Ralph Fiennes und Philippe Le Guay
Von Ekkehard Knörer, 15.02.2011, 16:40

"An einem Samstag" gab es vorab, da musste man unterschreiben, dass man nicht vor der Berlinale-Vorführung im Wettbewerb drüber berichtet. Es gibt sogar Klauseln, habe ich gestern erfahren, die einem verbieten, auch nur ein einziges Wort zu einem exklusiv im voraus gezeigten Film irgendwem gegenüber zu verlieren. Das ist dann schon eine Form von Verblendung: um die Coca-Cola-Formel handelt es sich bei den auf der Berlinale gezeigten Filmen doch eher nicht. Und bei "An einem Samstag" schon gar nicht. Mit einer radikalisierten Version der Dardenneschen Menschenverfolgungshandkamera erzählt Regisseur Alexander Mindadze (Kamera: Oleg Mutu) ein im Grunde konventionelles Drama vor dem Hintergrund des Reaktorunglücks von Tschernobyl. Der Hintergrund, das Drama, die Kamera-Hysterie, das Konventionelle und vor allem das Verhalten der Figuren passen nirgends zusammen, was leider keine interessanten Spannungen ergibt, sondern am Ende nur das Klischeebild vom reichlich irrationalen trunksüchtigen ... mehr lesen
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alexander mindadze, an einem samstag, coriolanus, frankreich, Les Femmes du 6eme Etage, philippe le guay, ralph fiennes, shakespeare, tschernobyl, wettbewerb 2011
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