Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Marion Poschmann
Poschmann, Marion: Geistersehen. Gedichte

Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 3518421298, Gebunden, 126 Seiten, 17,80 EUR
In ihrem neuen Gedichtband "Geistersehen" nähert sich Marion Poschmann dem Sichtbaren über das Unsichtbare: der Leere, der Zeit, den Gründen und Abgründen des Ich. Dabei nutzt sie die Vielschichtigkeit der Wahrnehmung aus und geht bis zu den Grenzen, zu denen der einzelne mittels der Macht der Einbildungskraft vordringen ... mehr lesen
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Poschmann, Marion: Hundenovelle.

Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3627001494, Gebunden, 128 Seiten, 17,80 EUR
Hundenovelle handelt von einer ungewöhnlichen Begegnung: Am Stadtrand läuft der Erzählerin ein schwarzer Hund zu, verwildert, hungrig, aber von eigenartiger Schönheit. Der Hund lässt sich nicht abschütteln und drängt sich durch den Türspalt in ihre Wohnung. Sie kauft ihm zögerlich Tiernahrung, bringt ihn ... mehr lesen
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Poschmann, Marion: Schwarzweißroman. Roman

Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3627001249, Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR
Eine junge Frau reist in den Ural, nach Magnitogorsk, diese auf dem Reißbrett entstandene Stadt der Superlative, die auf zwei Erdteilen liegt. In der ehemals verbotenen Zone steht das weltweit größte metallurgische Kombinat, einst Prestigeobjekt Stalins. Für unbestimmte Zeit besucht sie ihren Vater, der hier als Ingenieur ... mehr lesen
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Poschmann, Marion: Grund zu Schafen. Gedichte

Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3627001176, Gebunden, 112 Seiten, 15,90 EUR
"Grund zu Schafen" heißt der zweite Gedichtband der gegenwärtigen Villa-Massimo-Stipendiatin. Die Dichterin zeigt uns die "Geometrie der Melancholie", erzählt uns von "Glasuren des Januar" und gibt lyrische Assoziationen zu Gemälden Cy Twomblys. ... mehr lesen
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Poschmann, Marion: Baden bei Gewitter. Roman

Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3627000897, Gebunden, 330 Seiten, 19,90 EUR
Peter ist dünn und sehr nervös, er ist ein Nervenbündel, schwerhörig, ein Sonderling ohne Zweifel, hat allerhand Leiden und ist ganz allgemein, wie man so sagt, vom Leben gebeutelt. Und etwas hat die junge Frau für ihn eingenommen, obwohl die beiden auf der Alltagsebene wirklich nicht zusammenpassen. Vielleicht ist es sein besonderer ... mehr lesen
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Poschmann, Marion: Verschlossene Kammern. Gedichte

zu Klampen Verlag, Lüneburg 2002, ISBN 3933156769, Gebunden, 48 Seiten, 17,00 EUR
Marion Poschmann spricht in ihren Gedichten Gefühle nicht direkt an, sondern bindet sie an Objekte. Dabei verschiebt sie die Grenze zwischen inneren Zuständen und äußeren Materialien, zeigt das Ich in dieser paradoxen Bewegung. Die Gedichte tragen ferne Landschaften und nahe Räume vors Auge. Poschmanns poetische Welt beginnt ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





