Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ingmar Bergman

Ingmar Bergman wurde am 14. Juli 1918 in Uppsala geboren. 1937 begann er in Stockholm, Literatur- und Theaterwissenschaften zu studieren und arbeitete ab 1940 zwei Jahre lang als Regieassistent am Stockholmer Königlichen Theater. Zu dieser Zeit begann er auch schon für eine schwedische Filmgesellschaft Drehbücher zu überarbeiten. 1944 wurde er Theaterleiter in Helsingborg und inszenierte auch in anderen Städten. Wenig später entstanden erste Filme. Der internationale Erfolg begann mit Preisen in Cannes für "Das Lächeln einer Sommernacht" 1956 und "Das siebte Siegel" 1957. Danach folgten Dutzende Filme, von denen viele zu den Klassikern der Nachkriegszeit gehören, etwa "Wilde Erbeeren", "Das Schweigen", die Fernsehserien "Szenen einer Ehe" und "Fanny und Alexander". Seit einiger Zeit vor seinem Tod hatte sich Bergmann vom Filmen im wesentlichen zurückgezogen und hatte Inszenierungen für das Königliche Theater in Stockholm durchgeführt. Er starb im Juli 2007 auf Farö.

Bücher von Ingmar Bergman

Bergman, Ingmar: The Ingmar Bergman Archives. mit DVD

Cover: The Ingmar Bergman Archives

Taschen Verlag, Köln 2008, ISBN 3836508346, Gebunden, 592 Seiten, 150,00 EUR

Herausgegeben von Paul Duncan und Bengt Wanselius. Mitarbeit von Erland Josephson. Mit einer DVD mit bisher unveröffentlichtem Dokumentationsmaterial von insgesamt 110 Min. Länge: Bergmans private Super-8-Filme (ca. 18 Min., mit einem Kommentar von Marie Nyreröd); Das Making of von Herbstsonate (ca. 20 Min.); An Image Maker (ca. 32 Min.); ... mehr lesen
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Bergman, Ingmar / Bergman, Ingrid / Rosen, Maria von: Der weiße Schmerz. Drei Tagebücher

Cover: Der weiße Schmerz

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446207546, Gebunden, 259 Seiten, 21,50 EUR

Aus dem Schwedischen von Verena Reichel. Mit einem Nachwort von Henning Mankell. Drei Tagebücher: Ingmar Bergman und seine Tochter Maria von Rosen haben erst lange nach dem Tod Ingrid Bergmans beschlossen, die Tagebücher, die sie während ihrer Krebserkrankung geführt haben, zu veröffentlichen. Die Bücher erzählen auf ... mehr lesen
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Bergman, Ingmar: Im Bleistift-Ton. Ein Werk-Porträt

Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 380770177X, Gebunden, 894 Seiten, 24,50 EUR

Deutsch von Renate Bleibtreu, Verena Reichel u.a. Dieses Lesebuch, das Renate Bleibtreu mit klugem Blick und elfenhaftem Fleiß zusammengestellt, übersetzt und kommentiert hat, hält manche Überraschung und einige wirkliche Fundstücke bereit; neben protokollarisch-stenografischen Entwürfen (wie die Filmerzählung zu ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen