Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Johann Nestroy

Johann Nepomuk Nestroy, österreichischer Komödiendichter und Schauspieler, geboren 1801 in Wien, wandelte die Zauberposse zur realistischen biedermeierlichen Lokalposse mit glänzender Charakterschilderung, urwüchsiger Komik und drastischer Gesellschafts- und Zeitkritik um. Werke u.a.: "Der böse Geist Lumpazivagabundus" 1835; "Zu ebener Erde und im ersten Stock" 1835; "Der Talisman" 1843; "Einen Jux will er sich machen" 1842; "Der Zerrissene" 1845; "Das Mädl aus der Vorstadt" 1845. Nepomuk starb 1862 in Graz.

Bücher von Johann Nestroy

Nestroy, Johann: Johann Nestroy: Sämtliche Briefe. Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe

Cover: Johann Nestroy: Sämtliche Briefe

Deuticke Verlag, 58 2005, ISBN 3216307425, Gebunden, 432 Seiten, 58,00 EUR

Mit der neuen, umfassenden Briefedition erfährt die historisch-kritische Nestroy-Ausgabe ihren vorläufigen Abschluss. In den nächsten zwei Jahren werden noch je ein Nachtrags- und ein Dokumentationsband folgen. Die Briefedition enthält gegenüber der letzten Ausgabe aus den siebziger Jahren nicht nur 37 zusätzliche Nestroy-Briefe ... mehr lesen
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Nestroy, Johann: Das is a verruckte Idee. Couplets, Monologe und Szenen, gesungen und gesprochen von Josef Meinrad und Karl Paryla. 2 CDs

Cover: Das is a verruckte Idee

Edition Mnemosyne, Neckargemünd 2001, ISBN 3934012159, CD, 24,00 EUR

Herausgegeben von Wolfgang Matthias Schwiedrzik. 123 Minuten Laufzeit. Aus: aus: Einen Jux will er sich machen, Der Färber und sein Zwillingsbruder, Freiheit in Krähwinkel, Höllenangst, Liebesgeschichten und Heiratssachen, Das Mädl aus der Vorstadt, Der Schützling, Der Talisman, Tritschtratsch, Die verhängnisvolle Faschingsnacht, Zu ebener Erde ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen