Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.03.2010, 09.52 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Peter Wende

Peter Wende, geboren 1936, war Professor für Neuere Deutsche Geschichte an der Universität Frankfurt am Main und von 1994 bis 2000 Direktor des Deutschen Historischen Instituts in London.

Bücher von Peter Wende

Wende, Peter: Das britische Empire. Geschichte eines Weltreichs

Cover: Das britische Empire

C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 3406570739, Gebunden, 367 Seiten, 24,90 EUR

Peter Wende fragt nach den Ursachen und Folgen der Tatsache, dass eine Insel am Rande Europas für mehr als zwei Jahrhunderte das Zentrum eines weltumspannenden ökonomischen und politischen Beziehungsgeflechts bildete. So rückt er bestimmte Faktoren, Phasen und Schauplätze des Geschehens bewusst in den Vordergrund: die Entwicklung ... mehr lesen
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Wende, Peter: Großbritannien 1500 - 2000.

Cover: Großbritannien 1500 - 2000

Oldenbourg Verlag, München 2001, ISBN 3486561804, Kartoniert, 235 Seiten, 24,80 EUR

Peter Wende verzichtet auf einen kompakten komprimierenden Abriss der britischen Geschichte zu Gunsten parallel angeordneter historischer Längsschnitte zu den Themen Wirtschaft und Gesellschaft, Verfassung und Machtstrukturen, Religion und Kirche, Großbritannien und Europa, Empire und Commonwealth, mit deren Hilfe die Geschichte des Auf- ... mehr lesen
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Wende, Peter (Hrsg.): Große Revolutionen der Geschichte. Von der Frühzeit bis zur Gegenwart

Cover: Große Revolutionen der Geschichte

C. H. Beck Verlag, München 2000, ISBN 3406467032, Gebunden, 391 Seiten, 28,07 EUR

Dieser Band beschreibt große Umwälzungen in der Geschichte der Menschheit von der Antike bis zur friedlichen Revolution von 1989, die zum Fall der Mauer führte und in die Wiedervereinigung Deutschlands mündete. 20 namhafte Historiker erläutern die historischen, politischen und geistesgeschichtlichen Ursachen der großen Revolutionen und erzählen den ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Meine Straße war die WeltJuan Jose Millas: Meine Straße war die Welt
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Buch: Kleines morgendliches VerbrechenGeorgi Gospodinov: Kleines morgendliches Verbrechen
Aus dem Bulgarischen von Valeria Jäger, Uwe Kolbe und Alexander Sitzmann. Dieser erste deutsche Auswahlband ...

Archiv: Bücherschauen

Doppeltes Glück

17.03.2010: Die FAZ lernt mit Bernd Lichtenbergs Familienroman "Kolonie der Nomaden", die Angst vor dem kommenden Schrecken zu fürchten. Sehr unheimlich findet die NZZ auch Paulus Hochgatterers Roman "Das Matratzenhaus. Die SZ kann Justine Levys Roman "Schlechte Tochter" allen Frauen mit schwierigen Müttern empfehlen. Die FR liest Essays von Orhan Pamuk. Die heutige Literaturbeilage der FAZ werten wir in den nächsten Tagen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen