Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 20.03.2010, 13.13 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Margrit Schriber

Margrit Schriber wurde 1939 in Luzern geboren, als Tochter eines Wunderheilers. Die Stationen ihres Lebenslaufs - Bankangestellte, Werbegrafikerin, Fotomodell - sind zufällig, Umwege zu dem von Anfang an gesetzten Ziel, Schriftstellerin zu werden: 1976 erschien ihr erster Roman "Aussicht gerahmt". Es folgten Erzählungsbände, weitere Romane, Theaterstücke sowie Hörspiele, die in der Schweiz, Österreich und Italien ausgestrahlt wurden. Margrit Schriber lebt in Zofingen und in der Dordogne.

Bücher von Margrit Schriber

Schriber, Margrit: Die hässlichste Frau der Welt. Roman

Cover: Die hässlichste Frau der Welt

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2009, ISBN 3312004462, Gebunden, 190 Seiten, 19,90 EUR

Mitte des neunzehnten Jahrhunderts tingeln zwei Frauen durch Europa. Die eine ist als "die Affenfrau" der Star einer Freakshow, die andere ist eine junge Tänzerin, deren Schönheit dazu dient, die Abnormität des Stars noch zu steigern. Margrit Schriber erzählt stilsicher und einfühlsam. Die Autorin aus der Schweiz schildert ... mehr lesen
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Schriber, Margrit: Die falsche Herrin. Roman

Cover: Die falsche Herrin

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2008, ISBN 3312004136, Gebunden, 146 Seiten, 17,90 EUR

Im Jahr 1724 wurde in Schwyz eine junge Frau zum Tode verurteilt - und in letzter Minute gerettet. Die bettelarme Magd hatte sich einen berühmten adligen Namen geborgt und auf Pump ein luxuriöses Leben geführt, indem sie Auftreten und Benehmen der Aristokratie perfekt imitierte. ... mehr lesen
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Schriber, Margrit: Das Lachen der Hexe. Roman

Cover: Das Lachen der Hexe

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2006, ISBN 3312003733, Gebunden, 143 Seiten, 15,90 EUR

Im Jahr 1753 stirbt Anna Maria Gwerder im Gefängnis von Schwyz an den Folgen der Folter, noch bevor sie in einem ordentlichen Verfahren als Hexe verurteilt werden kann. Der Witwe des Bezirksvorstehers Meinrad Gwerder, die im Muothatal revolutionäre Neuerungen einführen wollte, wurde ihre Tüchtigkeit zum Verhängnis. Margrit ... mehr lesen
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Schriber, Margrit: Von Zeit zu Zeit klingelt ein Fisch. Erzählungen

Cover: Von Zeit zu Zeit klingelt ein Fisch

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2001, ISBN 3312002826, Gebunden, 165 Seiten, 17,90 EUR

Von morgens bis abends liegt der Engländer am Mühleteich zwischen seinen Angeln und liest. Wenn ein Fisch anbeißt, klingelt ein Glöckchen. Dann legt der Engländer das Buch beiseite, holt den Fisch, wirft ihn in den Eimer und setzt sich mit dem Buch wieder hin. Ein Verrückter, meint Madame Roger. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Vexierspielkünstler

20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen