Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von E.M. Cioran
Cioran, E.M.: Über Deutschland. Aufsätze aus den Jahren 1931-1937

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 3518421972, Gebunden, 231 Seiten, 17,90 EUR
Was Cioran-Leser und Rezensenten in den letzten Jahren nach Ciorans Tod und nach der Veröffentlichung fast aller Werke auf deutsch vor allem interessierte, war der braune Fleck auf der weißen Weste des berühmten Skeptikers. Die Deutschlandartikel aus den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts zeigen ihn vor. Voll vitalistischer ... mehr lesen
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Cioran, E.M.: Notizen 1957-1972.

Karolinger Verlag, Wien 2011, ISBN 3854181434, Gebunden, 1021 Seiten, 44,90 EUR
Herausgegeben von Simone Boue. Aus dem Französischen von Peter Weiß, Verena von der Heyden-Rynsch und Konrad Weiß. Mit Abbildungen und einem umfangreichen Personenregister. Über dreißig Notizhefte fanden sich im Nachlass von E. M. Cioran (1911-1995), des bedeutenden rumänisch-französischen Aphoristikers, Essayisten ... mehr lesen
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Cioran, E.M.: Über Frankreich.

Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 3518421468, Gebunden, 104 Seiten, 17,80 EUR
Aus dem Rumänischen von Ferdinand Leopold. Überraschend tauchte kürzlich im Nachlass E. M. Ciorans ein Essay auf, den er 1941 in Frankreich noch in rumänischer Sprache schrieb: Über Frankreich.
"Ich glaube nicht, daß ich die Franzosen lieben würde, wenn sie im Verlauf ihrer Geschichte nicht einen derartigen ... mehr lesen
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Cioran, E.M.: E.M. Cioran: Werke.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518420070, Broschiert, 2085 Seiten, 30,00 EUR
Aus dem Rumänischen von Ferdinand Leopold und aus dem Französischen von Françcois Bondy, Paul Celan u. a. Mit zahlreichen Abbildungen. Die Quarto-Ausgabe enthält sämtliche Werke des großen Aphoristikers, die in Buchgestalt auf Deutsch (in den Verlagen Suhrkamp und Klett-Cotta) erschienen sind – von "Auf den Gipfeln ... mehr lesen
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Cioran, E.M.: Cahiers 1957 - 1972.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518412744, Gebunden, 272 Seiten, 24,54 EUR
Ausgewählt und aus dem Französischen übersetzt von Verena von der Heyden-Rynsch. Lange Zeit hatte Cioran, rumänisch-französischer Aphoristiker "auf den Gipfeln der Verzweiflung", ein stets geschlossenes Heft auf seinem Tisch liegen. Nach seinem Tod 1995 fanden sich vierunddreißig dieser Hefte. Die Umschläge unterschieden ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





