Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jorge Volpi

Jorge Volpi wurde 1968 in Mexiko-Stadt geboren, studierte dort Jura und Literatur und promovierte im spanischen Salamanca. Seit 1992 ist er freier Schriftsteller. Für seinen letzten Roman, "Das Klingsor- Paradox" wurde er mit dem Premio Biblioteca Breve ausgezeichnet. Er ist Gründungsmitglied von "Crack", eines aufsehenerregenden literarischen Zirkels von Autoren, deren Manifest eine Abkehr vom magischen Realismus fordert. Jorge Volpi lebt in Mexiko und Spanien. Seit April 2001 ist er als Kulturattache in Paris.

Bücher von Jorge Volpi

Volpi, Jorge: Zeit der Asche. Roman in drei Akten

Cover: Zeit der Asche

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 3608937013, Gebunden, 512 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Spanischen von Catalina Rojas Hauser und Kirstin Bleiel. Eine sowjetische Biologin bezeugt aus nächster Nähe den Zusammenbruch des Kommunismus und den Tod ihrer Tochter. Am anderen Ende der Welt hat eine amerikanische Ökonomin mit ihrem skrupellosen Mann und ihrer globalisierungskritischen Schwester zu kämpfen. Und schließlich ... mehr lesen
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Volpi, Jorge: Der Würgeengel. Roman

Cover: Der Würgeengel

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3608930655, Gebunden, 303 Seiten, 19,00 EUR

Aus dem Spanischen von Susanne Lange. Der charismatische Regisseur Carl Gustav Gruber erfährt, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat. Diese Zeit beschließt er zu nutzen, um seinen letzten gewaltigen Film zu schaffen, einen Film, wie es keinen je zuvor gab. Es gibt kein Drehbuch, nur einen teuflischen Plan... ... mehr lesen
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Volpi, Jorge: Das Klingsor-Paradox. Roman

Cover: Das Klingsor-Paradox

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3608930663, Gebunden, 512 Seiten, 25,05 EUR

Aus dem Spanischen von Susanne Lange. Zu der Zeit, in der in Berlin die Mauer fällt, erinnert sich der deutsche Mathematiker Gustav Links, der Aufstieg und Fall der Naziherrschaft miterlebt hatte, an sein Leben, das auf fatale Weise mit dem des Oberleutnant Francis P. Bacon verbunden ist, einem jungen nordamerikanischen Physiker, der nach Ende ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen