Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Günther Nenning

Günter Nenning, geboren 1921 in Wien. Studium der Sprach- und Religionswissenschaften in Graz. Schon während seines Studiums begann er seine journalistische Laufbahn. Zuerst als Redakteur, dann bis 1958 als stellvertretender Chefredakteur der sozialistischen Tageszeitung "Neue Zeit" in Graz. Anschließend Mitherausgeber der von Friedrich Torberg gegründeten Kulturzeitschrift "Forum" in Wien, später deren Chefredakteur. 1960 bis 1985 Vorsitzender der österreichischen Journalistengewerkschaft. Nenning arbeitet auch als Buchautor, Filmemacher, Stückeschreiber, Schauspieler und TV-Moderator.

Bücher von Günther Nenning

Nenning, Günther: Anders gesehen.

Cover: Anders gesehen

Carl Überreuter Verlag, Wien 2002, ISBN 3800038641, Gebunden, 203 Seiten, 19,90 EUR

Günther Nennings Kolumnen, Kommentare, Essays sind "Lichtblicke im finsteren Medienwald", urteilte ein Journalistenkollege. Seine Texte erscheinen in Österreich, Deutschland und der Schweiz und weisen ihn so wie seine Vorträge im In- und Ausland als Prototyp eines weltoffenen, aber sehr selbstbewussten Österreichers aus. Die Farben ... mehr lesen
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Nenning, Günther: Schlafzimmerbilder. Hirsche röhren, Elfen tanzen, und Jesus klopft an die Tür

Cover: Schlafzimmerbilder

Christian Brandstätter Verlag, Wien 2000, ISBN 3854980671, Gebunden, 62 Seiten, 20,40 EUR

Mit 48 Abbildungen. Sie erinnern sich: In den Schlafzimmern unserer Großeltern - sowieso nur mit Sondererlaubnis zu betreten und jedenfalls mit Hausschuhen - war es zum Fürchten: Alles in Halbdunkel getaucht, die Betten mächtig und hoch, Betthäupter, die einer matialischen Wehranlage zur Ehre gereicht hätten. Und darüber groß im golden angestrichenen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen