Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Barbara Frischmuth

Barbara Frischmuth, geboren 1941 in Altaussee, Steiermark hat Türkisch und Ungarisch in Graz, Erzurum und Debrecen studiert. 1964-1967 Orientalistikstudium in Wien. Seitdem arbeitet sie als freie Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, u.a. Anton-Wildgans-Preis, Literaturpreis der Stadt Wien, Ida-Dehmel-Literaturpreis. Barbara Frischmuth lebt in Wien und Altaussee.

Bücher von Barbara Frischmuth

Frischmuth, Barbara: Vergiss Ägypten. Ein Reiseroman

Cover: Vergiss Ägypten

Aufbau Verlag, Berlin 2008, ISBN 3351032277, Gebunden, 220 Seiten, 18,90 EUR

Je öfter Valerie das Land am Nil besucht und je mehr sie über Zeiten, Völker und mystische Traditionen erfährt, umso begieriger ist sie, hinter den bloßen Augenschein zu kommen. "Vergiss Ägypten, wenn du etwas über Ägypten schreiben willst", rät ihr die Freundin Lamis, "denk lieber an Ägypter." ... mehr lesen
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Frischmuth, Barbara: Der Sommer, in dem Anna verschwunden war. Roman

Cover: Der Sommer, in dem Anna verschwunden war

Aufbau Verlag, Berlin 2004, ISBN 3351030231, Gebunden, 367 Seiten, 18,90 EUR

Anna ist verschwunden, aber ist ihr ein Unglück geschehen, oder hat sie sich vielleicht davongestohlen, um ein bißchen Leben nachzuholen? Aus den mal irritierenden, mal sorgenvollen, mal ironischen Stimmen von vier Beteiligten läßt Barbara Frischmuth ein lebendiges Bild der Verschwundenen erstehen. Weil Anna auf ihrem Glücksanspruch ... mehr lesen
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Frischmuth, Barbara: Schamanenbaum. Gedichte

Cover: Schamanenbaum

Droschl Verlag, Graz/Wien 2001, ISBN 3854205686, Gebunden, 110 Seiten, 31,70 EUR

Herausgegeben und mit einem Nachwort von Gerhard Melzer. Die Entstehungszeit dieser Gedichte (1959-1966) ist nahezu identisch mit der Lebenszeit, die Barbara Frischmuth in Graz verbrachte. Sie habe damals nach Menschen gesucht, die wie sie das Schreiben oder die Literatur im Sinn hatten. Es war die eigentliche Inkubationszeit der Schriftstellerin Barbara ... mehr lesen
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Frischmuth, Barbara: Fremdgänge. Ein illustierter Streifzug durch einen literarischen Kosmos

Cover: Fremdgänge

Residenz Verlag, Salzburg/Wien 2001, ISBN 3701712557, Gebunden, 303 Seiten, 24,54 EUR

Herausgegeben von Daniela Bartens und Ingrid Spörk. Der Band bietet einen Überblick über das Erzählwerk von Barbara Frischmuth, wobei in chronologischer Reihenfolge die wichtigsten Etappen ihres Oeuvres illustriert werden. Der Bogen spannt sich von den großen Trilogien, der Sternwieser- und der Demeter-Trilogie, über die Kinderbücher und Märchen ... mehr lesen
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Frischmuth, Barbara: Die Entschlüsselung. Roman

Cover: Die Entschlüsselung

Aufbau Verlag, Berlin 2001, ISBN 3351029276, Gebunden, 195 Seiten, 16,82 EUR

Auf dem Fetzenmarkt in Grundlsee erregt ein ausgestopfter Dachs die Begierde gleich mehrerer Käufer: Eine amerikanische und eine deutsche Forscherin, ein pensionierter Kulturhistoriker, ein Philologe aus Istanbul, sogar der Pfarrer und eben die Erzählerin versuchen, das Tier zu erwerben. Im Gerangel fällt ein verschnürtes Päckchen aus dessen Buch, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen