Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Lutz van Dijk

Lutz van Dijk wurde 1955 in Berlin geboren. Er war mehrere Jahre Lehrer an einer Sonderschule in Hamburg. Nach einem Zweitstudium (u.a. in Israel) war er in der Lehrerausbildung und im Anne-Frank-Haus in Amsterdam tätig. Seine Jugend- und Sachbücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und erhielten verschiedene Preise. Seit 2001 arbeitet er für die Stiftung Hokisa (Homes for Kids in South Africa), die sich für Aids-Waisenkinder in Südafrika einsetzt. Er lebt in Amsterdam und Kapstadt.

Bücher von Lutz van Dijk

Dijk, Lutz van: Romeo und Jabulile. Ab 11 Jahren

Cover: Romeo und Jabulile

Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2010, ISBN 377950281X, Gebunden, 112 Seiten, 12,90 EUR

Die 13-jährige Jabulile hat gerade das Mädchenteam von Masi mit einem Traumtor in Führung gebracht, als plötzlich ein fremder Junge vor ihr steht und strahlend gratuliert. Es ist Romeo. Doch schon kommt Jabuliles Bruder herbeigestürmt und verjagt den Fremden. Er ist einer der Flüchtlinge aus Simbabwe und vielen im Township ... mehr lesen
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Dijk, Lutz van: Die Geschichte Afrikas. (Ab 12 Jahre)

Cover: Die Geschichte Afrikas

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3593371014, Gebunden, 231 Seiten, 19,90 EUR

Mit Illustrationen von Dennis Doe Tamakloe. Afrika - der schwarze Kontinent? Ganz und gar nicht! Lutz van Dijk entführt seine jungen Leser in ein Afrika, das bunt und vielfältig ist, uralt und modern, mit einer Geschichte voller Hoch- und Tiefpunkte. Sein Buch ist wie ein buntes afrikanisches Tuch, auf dem es unendlich viel zu entdecken gibt. ... mehr lesen
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Dijk, Lutz van: Zu keinem ein Wort!. Überleben im Versteck. (Ab 13 Jahre)

Cover: Zu keinem ein Wort!

Elefanten Press, München 2002, ISBN 3570146278, Gebunden, 219 Seiten, 12,90 EUR

Cilly Levitus ist sieben, als Hitler an die Macht kommt. Nur allmählich lernt sie, was es bedeutet, ausgegrenzt zu werden - Cilly kommt aus einer jüdischen Familie. Nach dem Pogrom vom November 1938 kommen Cilly und ihre jüngere Schwester Jutta nach Amsterdam, wo sie Aufnahme in einem Waisenhaus finden. Doch mit Beginn des Zweiten Weltkriegs ... mehr lesen
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Dijk, Lutz van: Homosexuelle. Zwischen Todesstrafe und Emanzipation (ab 14 Jahre)

Cover: Homosexuelle

Elefanten Press, München 2001, ISBN 357014612X, Taschenbuch, 109 Seiten, 9,20 EUR

Mark, 17, muss miterleben, wie er und sein Freund in einer belebten Hamburger Fußgängerzone zusammengeschlagen werden, weil sie schwul sind. Mary, 22, ist lesbisch und muss aus ihrer Heimat Simbabwe fliehen, nachdem ihre Familie sie verstoßen hat. Ihre Geschichten stehen für viele, die keine Wahl haben, als den Mund aufzumachen, wenn sie für ihre ... mehr lesen
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Dijk, Lutz van: Lutz van Dijk erzählt die Geschichte der Juden. (Ab 14 Jahre)

Cover: Lutz van Dijk erzählt die Geschichte der Juden

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3593367033, Gebunden, 206 Seiten, 17,84 EUR

Mit Illustrationen von Renate Schlicht. Lutz van Dijks Schilderungen und Darstellungen der Vielfalt jüdischer Kultur machen neugierig auf eine der ältesten und faszinierendsten Völker- und Religionsgemeinschaften der Welt. Eine aufregende Reise durch 4000 Jahre und alle Erdteile, die nicht nur für jugendliche Leserinnen und Leser empfehlenswert ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen