Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Lutz van Dijk
Dijk, Lutz van: Die Geschichte Afrikas. (Ab 12 Jahre)

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3593371014, Gebunden, 231 Seiten, 19,90 EUR
Mit Illustrationen von Dennis Doe Tamakloe. Afrika - der schwarze Kontinent? Ganz und gar nicht! Lutz van Dijk entführt seine jungen Leser in ein Afrika, das bunt und vielfältig ist, uralt und modern, mit einer Geschichte voller Hoch- und Tiefpunkte. Sein Buch ist wie ein buntes afrikanisches Tuch, auf dem es unendlich viel zu entdecken gibt. ... mehr lesen
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Dijk, Lutz van: Zu keinem ein Wort!. Überleben im Versteck. (Ab 13 Jahre)

Elefanten Press, München 2002, ISBN 3570146278, Gebunden, 219 Seiten, 12,90 EUR
Cilly Levitus ist sieben, als Hitler an die Macht kommt. Nur allmählich lernt sie, was es bedeutet, ausgegrenzt zu werden - Cilly kommt aus einer jüdischen Familie. Nach dem Pogrom vom November 1938 kommen Cilly und ihre jüngere Schwester Jutta nach Amsterdam, wo sie Aufnahme in einem Waisenhaus finden. Doch mit Beginn des Zweiten Weltkriegs ... mehr lesen
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Dijk, Lutz van: Homosexuelle. Zwischen Todesstrafe und Emanzipation (ab 14 Jahre)

Elefanten Press, München 2001, ISBN 357014612X, Taschenbuch, 109 Seiten, 9,20 EUR
Mark, 17, muss miterleben, wie er und sein Freund in einer belebten Hamburger Fußgängerzone zusammengeschlagen werden, weil sie schwul sind. Mary, 22, ist lesbisch und muss aus ihrer Heimat Simbabwe fliehen, nachdem ihre Familie sie verstoßen hat. Ihre Geschichten stehen für viele, die keine Wahl haben, als den Mund aufzumachen, wenn sie für ihre Form ... mehr lesen
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Dijk, Lutz van: Lutz van Dijk erzählt die Geschichte der Juden. (Ab 14 Jahre)

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3593367033, Gebunden, 206 Seiten, 17,84 EUR
Mit Illustrationen von Renate Schlicht. Lutz van Dijks Schilderungen und Darstellungen der Vielfalt jüdischer Kultur machen neugierig auf eine der ältesten und faszinierendsten Völker- und Religionsgemeinschaften der Welt. Eine aufregende Reise durch 4000 Jahre und alle Erdteile, die nicht nur für jugendliche Leserinnen und Leser empfehlenswert ist. ... mehr lesen
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Bücher von Lesern empfohlen
Giorgio Agamben: Signatura rerum
Aus dem Italienischen von Anton Schütz. Jede Untersuchung hat einen unausgesprochenen Kern. Doch nur ein Denken, ...
Miljenko Jergovic: Freelander
Aus dem Kroatischen von Brigitte Döbert. Der pensionierte Gymnasiallehrer für Geschichte Karlo Adum erhält ...
Archiv: Bücherschauen
Klanggeist der Poesie
11.03.2010: Die Zeit preist Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt" als vibrierende Meditation über die Zeit, die Wahrheit und einsame Männer. Peter Rühmkorfs Aufnahmen "Jazz und Lyrik" erscheinen ihr als Idealfall akustischer Literatur. Als Gesamtanalyse der Poplinken kann die FAZ Wolfgang Frömbergs Spex-Roman "Spucke" empfehlen. Seufzend liest die SZ die Erinnerungen des Theaterkritikers Henning Rischbieter "Schreiben, Knappwurst, abends Gäste". Und die NZZ zieht sich mit P.G. Wodehouse zurück. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



