Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 17.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ludwig Harig

Ludwig Harig, 1927 in Sulzbach im Saarland geboren, arbeitete zunächst als Volksschullehrer, seit 1974 als freier Schriftsteller. Neben literarischen Texten und Übersetzungen brachte er Mitte der sechziger Jahre die Erfahrungen des experimentellen Autors ins 'Neue Hörspiel' ein und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Erneuerer dieser Radiogattung. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Marburger Literaturpreis, dem Hörspielpreis der Kriegsblinden und 1994 mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis.

Bücher von Ludwig Harig

Harig, Ludwig: Wie die Wörter tanzen lernten. Eine erlebte Poetik. (Ab 14 Jahre)

Cover: Wie die Wörter tanzen lernten

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3596853575, Gebunden, 213 Seiten, 19,95 EUR

Mit kompakten Informationen zu Versformen und literarischen Gattungen. Hilfreich im Deutschunterricht ... mehr lesen
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Harig, Ludwig: Kalahari. Ein wahrer Roman

Cover: Kalahari

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446208194, Gebunden, 214 Seiten, 19,90 EUR

Lyon 1947. Zwei Freunde, ein Deutscher und ein Franzose, sind vom gleichen Jahrgang 1927. Doch sie stammen aus Ländern, die seit Unzeiten eine tiefe Feindschaft pflegten, und ihre Jugend war geprägt vom Krieg gegeneinander. Dagegen gab es den einen Traum: von der Freiheit, vom eigenen Leben. Der eine will reisen, bis in die Wüste Kalahari, ... mehr lesen
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Harig, Ludwig: Der Bote aus Frankreich. Einladungen zu König Artus und Ritter Lancelot

Cover: Der Bote aus Frankreich

zu Klampen Verlag, Springe 2007, ISBN 3866740042, Gebunden, 123 Seiten, 14,80 EUR

Diesmal setzt er sich Ludwig Harig auf die Fährte von König Artus und Ritter Lancelot. In den vergangenen vierzig Jahren hat er sich immer wieder an die legendären Stätten ihrer Abenteuer begeben, in der Bretagne die Schauplätze des Mythos aufgespürt. Als seinen 'Baedeker' hat er Robert Waces mittelalterliche Artus-Dichtung ... mehr lesen
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Harig, Ludwig: Die Wahrheit ist auf dem Platz. Fußballsonette

Cover: Die Wahrheit ist auf dem Platz

Carl Hanser Verlag, München 2006, ISBN 3446207198, Gebunden, 80 Seiten, 12,50 EUR

Was wäre Fußball ohne Gedichte? Ludwig Harig feiert das Spiel der Spiele in Sonetten, die so formvollendet sind wie die großen Partien leider selten. Seit vielen Jahren verfolgt Harig dichtend das verwirrende Geschehen auf dem Platz und legte zur WM 1974 den Band "Netzer kam aus der Tiefe des Raums" vor. ... mehr lesen
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Harig, Ludwig: Ludwig Harig - Gesammelte Werke in 8 Bänden. Band 1: Familienähnlichkeiten. Deutsch-französische Sprachspiele

Cover: Ludwig Harig - Gesammelte Werke in 8 Bänden

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446206159, Gebunden, 488 Seiten, 29,90 EUR

Herausgegeben von Gerhard Sauder. 1971 erschien "Sprechstunden für die deutsch-französische Verständigung und die Mitglieder des Gemeinsamen Marktes". Was damals als Verbindung vom deutschen Roman zur europäischen Moderne gefeiert wurde, liest sich heute als ein Stück experimentelle Literatur und nimmt die Erfolgsgeschichte ... mehr lesen
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Harig, Ludwig: Wer schreibt, der bleibt. Essays und Reden. Gesammelte Werke Band 8

Cover: Wer schreibt, der bleibt

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446202897, Gebunden, 525 Seiten, 34,90 EUR

Der erste Band der achtbändigen Werkausgabe des großen saarländischen Schriftstellers Ludwig Harig versammelt poetologische und ästhetische Texte, Vorlesungen und Rezensionen. Ein Nachwort und ein konzentrierter Sachkommentar des Duisburger Germanisten Werner Jung geben die notwendigen Erläuterungen. ... mehr lesen
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Harig, Ludwig: Da fielen auf einmal die Sterne vom Himmel. Begegnungen mit Dornröschen und dem Eisenhans - eine Märchenreise im Jugendstil

Cover: Da fielen auf einmal die Sterne vom Himmel

zu Klampen Verlag, Lüneburg 2002, ISBN 3933156742, Gebunden, 93 Seiten, 14,00 EUR

Mit Zeichnungen von Otto Ubbelohde. "Sie lebten vergnügt bis an ihren Tod", heißt es von Allerleirauh und dem König; im Landgrafenchor der Elisabethkirche liegen sie nebeneinander begraben. Da liegen sie, mit geöffneten Augen, das gewellte Haar fällt auf das steinerne Kopfkissen, zwei Engel sind in der Nähe. Allerleirauh, ... mehr lesen
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Harig, Ludwig: Und wenn sie nicht gestorben sind. Aus meinem Leben

Cover: Und wenn sie nicht gestorben sind

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446202129, Gebunden, 360 Seiten, 21,50 EUR

Ludwig Harig überrascht mit einem ganz persönlichen Jahrhundertbuch. Es ist ein Buch des Erzählens und Weitererzählens und gleichzeitig die Geschichte seines aufregenden Lebens, das untrennbar verbunden ist mit der deutschen Geschichte des letzten Jahrhunderts. Er zeigt, dass die Geschichten der Vergangenheit nie ein Ende haben können ... mehr lesen
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Harig, Ludwig: Reise mit Yoshimi. Japanische Reportagen

Cover: Reise mit Yoshimi

zu Klampen Verlag, Lüneburg 2000, ISBN 3933156521, Gebunden, 106 Seiten, 12,27 EUR

Wer sehnt sich nicht danach, dem seit Kindertagen Erlesenen, Erdachten und Erträumten leibhafig zu begegnen. Mit der Einladung eines befreundeten Bildhauers, Leo Kornbrusts, geht für Ludwig Harig ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: eine Reise nach Japan. Doch was einst in der Vorstellung pittoresk und zum Greifen nahe anmutete, entfernt ... mehr lesen
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Harig, Ludwig: Peles Knie. Sechs Verführungen

Cover: Peles Knie

Carl Hanser Verlag, München 1999, ISBN 3446197834, Pappband, 124 Seiten, 13,29 EUR

Höchst bekannte Personen sind es, die dem Leser in Ludwig Harigs neuem Buch begegnen. Der große Maler Hieronymus Bosch bezwingt seinen inneren Schweinehund, indem er ihn leibhaftig in sein Gemälde von der Versuchung des heiligen Antonius bannt. Der Physiker Leo Szilard überzeugt auf einer gemütlichen Terrasse in Princeton Albert Einstein von der ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen