Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von David Foster Wallace
Wallace, David Foster: Am Beispiel des Hummers.

Arche Verlag, Zürich/Hamburg 2009, ISBN 3716026115, Gebunden, 78 Seiten, 12,00 EUR
Aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay. Alljährlich findet im alten Fischereihafen von Rockland im amerikanischen Bundesstaat Maine das Maine Lobster Festival statt. Unter den vielen Tausend Besuchern, die sich von dem Motto "Leuchtturm, Lobster, gute Laune" anlocken lassen, befindet sich auch ein sprachmächtiger, durch nichts ... mehr lesen
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Wallace, David Foster: Unendlicher Spaß. Roman

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2009, ISBN 3462041126, Gebunden, 1548 Seiten, 39,95 EUR
Aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach. "Infinite Jest", also "unendlicher Spaß" - so nannte James Incandenza seinen Film, der Menschen, die ihn anschauen, so verhext, dass sie sich nicht mehr von ihm lösen können und dabei verdursten und verhungern. Sein Sohn Hal, ein Tenniswunderkind mit außergewöhnlichen ... mehr lesen
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Wallace, David Foster: Vergessenheit. Stories

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2008, ISBN 3462039741, Gebunden, 222 Seiten, 18,95 EUR
Aus dem Englischen von Ulrich Blumenbach und Marcus Ingendaay. In diesem neuen Erzählungsband nimmt der Autor einmal mehr die Deformationen der menschlichen Seele durch das Informationszeitalter aufs Korn. Egal, ob er von den Folgen einer missglückten Schönheitsoperation erzählt oder, wie in der Titelgeschichte, vom verzweifelten ... mehr lesen
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Wallace, David Foster: In alter Vertrautheit. Storys

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2006, ISBN 3462037277, Gebunden, 255 Seiten, 18,90 EUR
Aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach und Marcus Ingendaay. David Foster Wallace zählt seit seinem Bestseller "Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich" auch in Deutschland zu den großen amerikanischen Stimmen wie Jonathan Franzen oder Jeffrey Eugenides.
In seinen neuen Erzählungen nimmt er die zeitgenössische ... mehr lesen
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Wallace, David Foster: Der Besen im System. Roman

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2004, ISBN 3462034073, Gebunden, 623 Seiten, 24,90 EUR
Aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay. Lenore Beadsman arbeitet in der Telefonzentrale eines erfolglosen Verlages in Ohio, der ihrem Freund Rick Vigorous gehört. Rick liebt sie über alles, hat aber Probleme mit dem Sex und erzählt ihr als Ersatz Geschichten, in denen Lenore nicht selten die Hauptrolle spielt. Um seine Probleme ... mehr lesen
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Wallace, David Foster: Kurze Interviews mit fiesen Männern. Storys

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2002, ISBN 3462030795, Gebunden, 384 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay. Nach dem Erzählungsband "Kleines Mädchen mit komischen Haaren", der mit großer Begeisterung von Presse und Leserschaft aufgenommen wurde, folgt hier die jüngste Veröffentlichung des gefeierten amerikanischen Autors. Die Storys beschreiben Landschaften und Geisteszustände, die ... mehr lesen
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Wallace, David Foster: Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich.

Marebuchverlag, Hamburg 2002, ISBN 3936384002, Gebunden, 184 Seiten, 18,00 EUR
Herausgegeben von Denis Scheck. Aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay. Eine siebentägige Luxuskreuzfahrt in der Karibik - kann es eine kürzere Definition für die Hölle geben? Im Alter von 33 Jahren hat sich David Foster Wallace vom 11. bis zum 18. März 1995 an Bord der Zenith begeben, ist von Key West aus in See gestochen ... mehr lesen
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Wallace, David Foster: Kleines Mädchen mit komischen Haaren. Storys
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2001, ISBN 3462029754, Gebunden, 256 Seiten, 19,43 EUR
Aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Denis Scheck. Als Kind ist David Foster Wallace in Werbespots aufgetreten. Früh scheint er Sprache und Gestik des Fernseh- und Werbezeitalters registriert zu haben, und dieses Thema hat ihn nicht mehr losgelassen. Er stellt in seinen Stories die schrille Exotik und ... mehr lesen
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Das Gegenglück, der Geist
09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Mein Hymen gehört mir!
03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
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Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



