Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hannes Loh

Hannes Loh ist Mitbegründer der Polit-Rap-Gruppe Anarchist Academy und war von 1988 bis 1998 als Rapper in der HipHop-Szene aktiv. Seit 1996 veranstaltet er Workshops und Seminare, in denen er neben praktischen Übungen auch Nationalismus und Rechtsradikalismus in deutschsprachigen Rap-Texten diskutiert.

Bücher von Hannes Loh

Loh, Hannes / Verlan, Sascha: 20 Jahre HipHop in Deutschland.

Cover: 20 Jahre HipHop in Deutschland

Hannibal Verlag, Höfen 2000, ISBN 3854451849, Broschiert, 364 Seiten, 19,43 EUR

Im Jahr 2000 ist HipHop in Deutschland allgegenwärtig: in Funk, Fernsehen, Film, Mode, der Boulevardpresse und im klassischen Feuilleton. Und nirgendwo sonst sind Missverständnisse, Unwissen und Vorurteile größer als in den bisherigen Darstellungen der HipHop-Kultur in den Medien. HipHop ist Poesie und Pop, Kunst und Schmiererei, Kreativität und ... mehr lesen
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Loh, Hannes / Verlan, Sascha: HipHop. Sprechgesang: Raplyriker und Reimkrieger. Ein Arbeitsbuch

Cover: HipHop. Sprechgesang: Raplyriker und Reimkrieger

Verlag an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr 2000, ISBN 3860725548, Paperback, 110 Seiten, 12,78 EUR

Ob die Fantastischen 4 oder Fettes Brot: Man hört wieder deutsche Texte, tanzbare Alltagslyrik, gelebte Sprache der Kids von heute. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Ossis und Wessis, Drogenkonsum und Geschlechterverhältnis: Die Lyrik des Rap bezieht Stellung zu den Themen unserer Zeit. Aber sie erzählt auch seicht und witzig von Liebe, Freundschaft ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen