Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Landolf Scherzer

Landolf Scherzer, 1941 in Dresden geboren, studierte Journalistik in Leipzig und wurde wegen kritischer Reportagen, die er mit Klaus Schlesinger und Jean Villain für die NBI geschrieben hatte, exmatrikuliert. Bis 1975 war er als Redakteur beim "Freien Wort" in Suhl tätig. Er lebt als freier Schriftsteller in Thüringen.

Bücher von Landolf Scherzer

Scherzer, Landolf: Der Grenz-Gänger.

Cover: Der Grenz-Gänger

Aufbau Verlag, Berlin 2005, ISBN 335102603X, Gebunden, 394 Seiten, 19,90 EUR

Das Buch Landolf Scherzers beruht auf einem Abenteuer. Er ist in 15 Etappen auf dem ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen zwischen Thüringen, Bayern und Hessen entlanggewandert, insgesamt mehr als 440 Kilometer. So entstand im 15. Jahr der deutschen Einheit eine Langzeitbeobachtung aus dem einstigen Grenzland, aktuell, anschaulich, kontrovers. ... mehr lesen
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Scherzer, Landolf: Die Fremden. Unerwünschte Begegnungen und verbotene Protokolle

Cover: Die Fremden

Aufbau Verlag, Berlin 2002, ISBN 3351025432, Gebunden, 236 Seiten, 15,00 EUR

Mit einem Nachwort von Günter Wallraff. Sie kamen im Februar ohne Jacken in Leipzig an, weil man ihnen nicht erklärt hatte, wie man sich im Winter in Mitteleuropa anziehen muss. Sie erwarteten eine Ausbildung und wussten nicht, daß sie nur die Schulden ihres Landes am Fließband abarbeiten sollten. Man hatte ihnen von Solidarität ... mehr lesen
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Scherzer, Landolf: Der Letzte.

Cover: Der Letzte

Aufbau Verlag, Berlin 2000, ISBN 3351024983, Gebunden, 336 Seiten, 17,38 EUR

Landolf Scherzer war 1999 der letzte, der sich im Jahr des Wahlkampfs als Berichterstatter am Thüringer Landtag akkreditieren ließ. Durch genaue Beobachtung dieser prägnanten Phase parlamentarischer Arbeit wollte er erfahren und verstehen, wie Demokratie in der Praxis funktioniert. Das schien zunächst einfach. Der Thüringer Landtag sei ein gläserner ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen