Perlentaucher - Das Kulturmagazin

Anmelden | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 19.03.2010, 14.00 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Irene Dische

Irene Dische wurde 1952 in New York geboren und lebt seit mehr als einem Jahrzehnt meistens in Berlin. 1989 erschien ihr gefeierter Erzählband "Fromme Lügen". Es folgten unter anderem die Bücher "Der Doktor braucht ein Heim" (1990), "Ein fremdes Gefühl" (1993) und "Zwischen zwei Scheiben Glück" (1997).

Bücher von Irene Dische

Dische, Irene: Clarissas empfindsame Reise. Roman

Cover: Clarissas empfindsame Reise

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2009, ISBN 3455401333, Gebunden, 160 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem Englischen Reinhard Kaiser. "Wenn du dich in New York kurieren willst, wieso fliegst du dann nach Miami?" Dieses Buch erzählt die empfindsame Reise Clarissas nach Hause und ist gleichzeitig ein Wegweiser durch einen amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf. Ein klassischer Anlass, zu reisen, sind Sorgen. Clarissa ist eine ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Dische, Irene: Ein Job. Roman

Cover: Ein Job

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2009, ISBN 3455401473, Gebunden, 159 Seiten, 15,95 EUR

Aus dem Englischen von Reinhard kaiser. Ein kurdischer Killer kommt nach New York, spricht kein Wort Englisch und findet die Amerikaner höchst merkwürdig. Er hat einen Auftrag, der ihn noch mehr verstört; er soll die Familie eines türkischen Geschäftsmannes erledigen, aber Frauen und Kinder tötet er nun mal nicht gern. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Dische, Irene: Veränderungen über einen Deutschen. oder: Ein fremdes Gefühl. Roman

Cover: Veränderungen über einen Deutschen

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2008, ISBN 3455401325, Gebunden, 438 Seiten, 23,00 EUR

Man nennt ihn auch den Deutschen, den Walzer von Diabelli, über den Beethoven seine 33 Variationen komponierte. Irene Dische hat ihren großen Roman "Ein fremdes Gefühl" nach dieser Komposition und ihren Stimmungen geschrieben und nun vollkommen überarbeitet. "Veränderungen über einen Deutschen" ist ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Dische, Irene: Lieben. Erzählungen

Cover: Lieben

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3455400124, Einband unbekannt, 288 Seiten, 19,95 EUR

Da ist ein glücklich verheiratetes Ehepaar, das vorzeitig auseinandergerissen wird, doch im Himmel lebt ihre Beziehung weiter. Dort angekommen ist auch eine alte trauernde Witwe, die ihren verstorbenen Ehemann schmerzlich vermisst und ihr Geld verschenken will, aber von niemandem ernst genommen wird. Im Fegefeuer hingegen schmort die Beziehung ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Dische, Irene: Großmama packt aus. Roman

Cover: Großmama packt aus

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3455014585, Gebunden, 368 Seiten, 23,00 EUR

Aus dem Amerikanischen von Reinhard Kaiser. Die gute Katholikin Elisabeth Rother kennt kein Tabu, ganz egal, ob es sich um ihr Ehebett, um die Juden, um den Lieben Gott oder um die Gestapo handelt. Allerdings gibt es keine Katastrophe, nicht einmal die Flucht nach Amerika oder der Zweite Weltkrieg, die sie so sehr beschäftigt wie ihr weitverzweigter ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Dische, Irene: Ein Job. Kriminalroman

Cover: Ein Job

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3455014577, Gebunden, 169 Seiten, 15,29 EUR

Aus dem Amerikanischen von Mickey Gondswaard. Im Winter des kurdischen Jahres 2613 kommt der junge Alan nach New York City. In jene Stadt, die aufzusuchen niemandem guten Gewissens geraten werden kann. In jene „Kolonie kriechend-krabbelnder, namenloser Einwohner, von denen keiner dieses gute Englisch spricht, wie Sie und ich es sprechen“. Alan ist Kurde. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Eine iranische Liebesgeschichte zensierenShahriar Mandanipur: Eine iranische Liebesgeschichte zensieren
Aus dem Englischen von Ursula Ballin. Ein iranischer Schriftsteller ist es leid, immer nur düstere Romane ...

Buch: Dein Gesicht morgenJavier Marias: Dein Gesicht morgen
Aus dem Spanischen von Elke Wehr. "Wollte Gott, dass niemand uns jemals um etwas bittet oder auch nur fragt, ...

Archiv: Bücherschauen

Das wäre ja der Tod

19.03.2010: Die FAZ schwärmt vom lakonischen Witz in Tom Drurys Roman "Der Tod des Vandalismus", dem sie mit Begeisterung zu den skurrilsten Orten der amerikanischen Provinz folgt. Die Sagen der Säufer, Zocker und Loser lässt sich die FR von Clemens Meyer erzählen. Großes Lob vergibt die SZ an Andreas Schäfers Roman "Wir vier". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen