Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 13.02.2012, 09.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Alfredo Bryce Echenique

Alfredo Bryce Echenique, 1939 in Lima geboren, hat dort Jura und Literatur studiert. Später ging er an die Sorbonne in Paris und lehrte danach an verschiedenen französischen Universitäten. 1984 zog er nach Spanien, und erst 1999 kehrte er ins heimatliche Lima zurück.

Bücher von Alfredo Bryce Echenique

Bryce Echenique, Alfredo: Ein Frosch in der Wüste. Erzählung

Cover: Ein Frosch in der Wüste

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518223615, Gebunden, 124 Seiten, 11,80 EUR

Aus dem Spanischen von Elke Wehr. Soll er seine wertvollsten Erinnerungen aufs Spiel setzen, indem er sie mit der Realität konfrontiert, oder doch lieber so bewahren, wie sie ihn die letzten 30 Jahre begleitet haben? Auf diese Frage muss Manuco Cisneros eine Antwort finden, als er in dieser Spelunke mitten in Texas die Gestalt des Don Pancho Malkovich, ... mehr lesen
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Bryce Echenique, Alfredo: Eine Welt für Julius. Roman

Cover: Eine Welt für Julius

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518413201, Gebunden, 528 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Spanischen von Matthias Strobel. Eine Welt tut sich auf: riesenhaft wie der Palast in Lima, in dem Julius aufwächst, abgründig wie das Verhältnis von Herrschaft und Dienerschaft darin, beängstigend, beglückend. Für das schöne Kindermädchen Vilma und die unheimliche "Dschungelfrau" aus der Küche, den ... mehr lesen
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Bryce Echenique, Alfredo: Küss mich, du Idiot. Roman

Cover: Küss mich, du Idiot

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518411802, Gebunden, 325 Seiten, 20,35 EUR

Aus dem Spanischen von Matthias Strobel. Die junge salvadorianische Frau, die da frisch von ihrem Schweizer Internat in Paris eintrifft und wegen ihrer erlernten Artigkeit prompt in einer Mädchenpension sehr zweifelhaften Rufs landet, heißt Fernanda María de la Trinidad del Monte Montes, und er nennt sie Tarzan. Er, das ist Juan Manuel Carpio, Liedermacher ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen