Bücherschau der Woche
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Bücher von Felix Philipp Ingold
Ingold, Felix Philipp: Alias. oder Das wahre Leben

Matthes und Seitz Berlin, Berlin 2011, ISBN 3882215534, Gebunden, 336 Seiten, 22,90 EUR
Was fängt man mit der Hinterlassenschaft eines verstorbenen Freundes an mit Papieren, Bilddokumenten, Erinnerungen, unbeantworteten Fragen? In der suchenden und tastenden Lebensbeschreibung des wolgadeutschen Kirill Bergerow alias Carl Berger entwirft Felix Philipp Ingold eine weitläufige, halb Europa und ein halbes Jahrhundert durchmessende ... mehr lesen
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Ingold, Felix Philipp: Gegengabe. Aus kritischen, poetischen und privaten Feldern.

Urs Engeler Editor, Basel, Weil am Rhein 2009, ISBN 3938767596, Gebunden, 716 Seiten, 39,00 EUR
Felix Philipp Ingolds Gegengabe - Folgeband zu seinem großen Dichtwerk Wortnahme (Engeler 2005) - ist ein literarisches Kompendium, gleichermaßen geeignet zum Nachlesen, Nachdenken und Nachschlagen, ein ebenso weitläufiges wie vielfältiges Buch, das reiche Gaben aus der Dreifelderwirtschaft des Autors bereithält: Kritisches ... mehr lesen
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Ingold, Felix Philipp: Die Faszination des Fremden. Eine andere Kulturgeschichte Russlands

J. Fink Verlag, München 2009, ISBN 3770547675, Gebunden, 160 Seiten, 19,90 EUR
Was an der russischen Kultur gemeinhin für typisch gehalten wird, erweist sich bei genauerem Hinsehen zumeist als Nachahmung. Das Fremde ins Eigene aufzunehmen, es produktiv anzuverwandeln und zu neuer, eigenartiger Synthese zu bringen, scheint dem russischen Selbstverständnis adäquater zu sein als die in Westeuropa verbreiteten Vorstellungen ... mehr lesen
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Ingold, Felix Philipp: Russische Wege. Geschichte, Kultur, Weltbild

Wilhelm Fink Verlag, München 2007, ISBN 3770544234, Gebunden, 569 Seiten, 48,00 EUR
Das neue Buch des Sozialhistorikers und Kulturpublizisten Felix Philipp Ingold bietet am Leitfaden russischer Wege und Wegvorstellungen einen weit verzweigten über 1000 Jahre sich erstreckenden Durchgang durch die Zivilisations- und Geistesgeschichte Russlands. In einem großen Eingangskapitel werden zunächst die geografischen und kulturellen ... mehr lesen
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Ingold, Felix Philipp: Tagesform. Gedichte auf Zeit

Droschl Verlag, Graz 2007, ISBN 3854207220, Gebunden, 89 Seiten, 16,00 EUR
Einer der großen Einzelgänger der deutschsprachigen Lyrik zeigt sich mit seinem neuen Gedichtband in allerbester Tagesform. Wie kein zweiter geht Ingold mit der Doppelfunktion der lyrischen Sprache um, mit Klang und Sinn, er holt die verborgenen Subtexte ans Licht, dekonstruiert den klangschönen Schein der Oberfläche, bis das karge ... mehr lesen
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Ingold, Felix Philipp: Wortnahme. Jüngste und frühere Gedichte

Urs Engeler Editor, Basel 2005, ISBN 3905591979, Gebunden, 544 Seiten, 34,00 EUR
Zur einen Hälfte bringt der Band neue Gedichte aus den vergangenen drei Jahren (also seit dem letzten, viel beachteten Lyrikbuch "Jeder Zeit andere Gedichte", 2002); zur anderen Hälfte versammelt er - in zur Chronologie umgekehrter Abfolge - dichterische Arbeiten unterschiedlichster Art, die bis in die frühen achtziger Jahre ... mehr lesen
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Ingold, Felix Philipp: Im Namen des Autors. Arbeiten für die Kunst und Literatur

Wilhelm Fink Verlag, München 2005, ISBN 3770539842, Kartoniert, 404 Seiten, 32,90 EUR
Zehn Arbeiten zur literarischen und künstlerischen Kultur des 20. Jahrhunderts - Aufsätze, Vorträge, essayistische Notate - legt Felix Philipp Ingold hier erstmals in Buchform vor. Unter wechselnden Gesichtspunkten wird ein weiter Themen- und Problemkreis eröffnet, der Autoren wie Rainer Maria Rilke, Boris Pasternak oder Elias ... mehr lesen
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Ingold, Felix Philipp: Jeder Zeit. Andere Gedichte

Droschl Verlag, Graz 2002, ISBN 3854206046, Gebunden, 124 Seiten, 15,00 EUR
Die prekäre Befindlichkeit unserer Existenz, die Flüchtigkeit von Subjekt und Anschauung sind die Elemente dieser Gedichte, und ihre Sprache ist von derselben prekären Verfassung: stolpernd, mit Auslassungen, sich korrigierend und ins Wort fallend. Die Leichtigkeit, die der Titel "Jeder Zeit andere Gedichte" suggeriert, ist eine vorgetäuschte: ... mehr lesen
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Ingold, Felix Philipp: Der große Bruch. Russland im Epochenjahr 1913. Kultur, Gesellschaft, Politik

C. H. Beck Verlag, München 2000, ISBN 3406458599, Gebunden, 646 Seiten, 50,11 EUR
Wo vom "großen Bruch" in der russischen Geschichte dieses Jahrhunderts die Rede ist, denkt man gemeinhin an die "Große Revolution" von 1917. Felix Philipp Ingold setzt in diesem Buch den "großen Bruch" im Schwellenjahr 1913 an, das zwischen den Revolutionen von 1905 und 1917 eine in jeder Hinsicht markante ... mehr lesen
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Ingold, Felix Philipp: Auf den Tag genaue Gedichte.

Droschl Verlag, Graz 2000, ISBN 3854205481, Broschiert, 100 Seiten, 15,34 EUR
Felix Philipp Ingold ? man kennt ihn als dunklen Dichter, als eigenwilligen Übersetzer und anspruchsvollen Essayisten ? überrascht mit einer Sammlung von Alltags- und Gelegenheitsgedichten, die in der Art eines poetischen Taschenkalenders Aphoristisches, Sprachspielerisches, Lyrisches, Triviales, Erinnertes, Geträumtes, Imaginiertes, Assoziiertes, ... mehr lesen
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Ingold, Felix Philipp (Hrsg.): Geballtes Schweigen. Zeitgenössische russische Einzeiler. Deutsch und russisch
Erker Verlag, St. Gallen 1999, ISBN 3905546493, Broschiert, 110 Seiten, 17,13 EUR
Zusammengetragen und übersetzt von Felix Philipp Ingold. ... mehr lesen
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Peter Nadas: Parallelgeschichten
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. 1989, im Jahr des Mauerfalls, findet der Student Döhring beim Jogging ...
Archiv: Bücherschauen
Golden german tor lass uns ein als große fisch
10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





