Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Halina Poswiatowska

Halina Poswiatowska wurde 1935 in Tschenstochau geboren und litt seit ihrer Kindheit an einem schweren Herzfehler. Nach ersten Gedichtveröffentlichungen 1957 schriftstellerischer Durchbruch. 1958-1961 Amerikaaufenthalt. Ihr autobiografischer Roman "Erzählung für einen Freund" erschien 1967, nur wenige Monate vor ihrem Tod.

Bücher von Halina Poswiatowska

Poswiatowska, Halina: Immer wenn ich leben will. Gedichte über die Liebe und den Tod

Cover: Immer wenn ich leben will

Piper Verlag, München 2002, ISBN 3492043976, Gebunden, 125 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem Polnischen und mit einem Nachwort von Monika Cagliesi-Zenkteler. 1957 versetzt eine junge Frau, die seit ihrer Kindheit im Zweiten Weltkrieg unheilbar herzkrank ist, die polnische Literaturszene in Aufruhr: Halina Poswiatowska legt ihren ersten Lyrikband vor. Als sie 1967 erst 32-jährig stirbt, bewahren ein autobiografischer Roman und Hunderte ... mehr lesen
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Poswiatowska, Halina: Erzählung für einen Freund. Roman

Cover: Erzählung für einen Freund

Piper Verlag, München 2000, ISBN 3492042252, Gebunden, 239 Seiten, 18,41 EUR

Aus dem Polnischen übersetzt von Monika Cagliesi-Zenkteler. Als Halina Poswiatowska 1967 im Alter von 32 Jahren stirbt, hinterläßt sie neben einem reichen lyrischen Werk diesen einzigen Roman, der zugleich ihre eigene Autobiografie ist: Er erzählt von einer hochbegabten jungen Frau, die seit ihrer Kindheit im Zweiten Weltkrieg unheilbar herzkrank ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen