Bücher der Saison
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Bücher von Emmanuel Bove
Bove, Emmanuel: Der Stiefsohn. Roman

Manholt Verlag, Bremen 2002, ISBN 3924903077, Gebunden, 359 Seiten, 24,00 EUR
Aus dem Französischen von Gabriele Zehnder. In diesem Roman wird Schritt um Schritt das Innere eines Einzelgängers nach außen gekehrt, es ist der wohl autobiographischste des Autors, eine Art Selbstentblößung. Jean-Noel ist der Stiefsohn, von dem man nach und nach - wie von einem verborgenen Beobachter beschrieben - immer ... mehr lesen
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Bove, Emmanuel: Colette Salmand. Roman

Friedenauer Presse, Berlin 2001, ISBN 3932109236, Gebunden, 181 Seiten, 19,43 EUR
Mit einem Nachwort und einer Zeittafel von Jean-Luc Bitton, sowie ein Gespräch mit Peter Handke. Aus dem Französischen übersetzt von Barbara Heber-Schärer. Der Roman, 1936 geschrieben und fast fünfzig Jahre später in einem vergessenen Koffer wiedergefunden, ist das letzte unveröffentlichte Manuskript Emmanuel Boves ... mehr lesen
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Bove, Emmanuel: Die Verbündeten. Roman

Deuticke Verlag, Wien 2000, ISBN 3216303268, Gebunden, 240 Seiten, 20,40 EUR
Aus dem Französischen von Thomas Laux. In "Die Verbündeten", einem seiner Hauptwerke, das 1927 in Paris erschienen ist, porträtiert Emmanuel Bove seine Mutter und seinen Bruder Leon, die sich im Kampf gegen ihr Schicksal zusammengetan haben. Geld, eine wahre Obsession im Leben und Werk Boves, ist auch hier eines der wichtigsten Themen. Seine Beziehung ... mehr lesen
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Bove, Emmanuel: Ein Mann, der wusste. Roman

Edition Epoca, Zürich 2000, ISBN 3905513161, Gebunden, 192 Seiten, 19,43 EUR
Aus dem Französischen von Gabriela Zehnder. Der siebenundfünfzigjährige Maurice Lesca wohnt mit seiner Schwester Emily in einer kleinen Wohnung an der Rue de Rivoli in Paris. Einst war er Arzt ohne Berufung, heute geht er keiner Beschäftigung mehr nach. Er ist arm und lebt von den gelegentlichen Zuwendungen einiger großzügiger Bekannter aus früheren ... mehr lesen
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Bove, Emmanuel: Ein Vater und seine Tocher. Erzählung

Manholt Verlag, Bremen 2000, ISBN 3924903174, Gebunden, 94 Seiten, 15,34 EUR
Aus dem Französischen von Gabriela Zehnder. Diese Erzählung erschien erstmals im Jahr 1928. Der Leser tritt augenblicklich ein in das trostlose Leben des vorzeitig gealterten Jean-Antoine About. Von den Mitbewohnern des Hauses wird er gemieden, jeder geht ihm aus dem Weg. Fast alleinige Ansprechpartnerin für ihn ist Mathilde, seine Haushälterin. Dann ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Das Gegenglück, der Geist
09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Mein Hymen gehört mir!
03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



