Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 17.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Emmanuel Bove

Emmanuel Bove wurde am 20. April 1898 in Paris geboren und starb dort am 13. Juli 1945.Er war Sohn eines russischen Lebemanns und eines Dienstmädchens aus Luxemburg und brachte sich mit den verschiedensten Berufen notdürftig durch, ehe er als Journalist und Schriftsteller sein Auskommen fand. Nach seinem frühen Tod jahrzehntelang völlig vergessen, gilt er heute als ein Klassiker der französischen Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts.

Bücher von Emmanuel Bove

Bove, Emmanuel: Schuld. Roman

Cover: Schuld

Lilienfeld Verlag, Düsseldorf 2010, ISBN 3940357162, Gebunden, 121 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Französischen von Thomas Laux. Sie sind ein junges, gewiss auch seltsames Paar, Pierre Changarnier und seine Freundin Violette. Changarnier lebt in einem schäbigen Hotelzimmer und ist arm, doch weiß er auch, daß in seinen vier Wänden nichts passieren wird, was seine Situation verändern könnte. Also macht ... mehr lesen
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Bove, Emmanuel: Der Stiefsohn. Roman

Cover: Der Stiefsohn

Manholt Verlag, Bremen 2002, ISBN 3924903077, Gebunden, 359 Seiten, 24,00 EUR

Aus dem Französischen von Gabriele Zehnder. In diesem Roman wird Schritt um Schritt das Innere eines Einzelgängers nach außen gekehrt, es ist der wohl autobiographischste des Autors, eine Art Selbstentblößung. Jean-Noel ist der Stiefsohn, von dem man nach und nach - wie von einem verborgenen Beobachter beschrieben - immer ... mehr lesen
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Bove, Emmanuel: Colette Salmand. Roman

Cover: Colette Salmand

Friedenauer Presse, Berlin 2001, ISBN 3932109236, Gebunden, 181 Seiten, 19,43 EUR

Mit einem Nachwort und einer Zeittafel von Jean-Luc Bitton, sowie ein Gespräch mit Peter Handke. Aus dem Französischen übersetzt von Barbara Heber-Schärer. Der Roman, 1936 geschrieben und fast fünfzig Jahre später in einem vergessenen Koffer wiedergefunden, ist das letzte unveröffentlichte Manuskript Emmanuel Boves ... mehr lesen
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Bove, Emmanuel: Die Verbündeten. Roman

Cover: Die Verbündeten

Deuticke Verlag, Wien 2000, ISBN 3216303268, Gebunden, 240 Seiten, 20,40 EUR

Aus dem Französischen von Thomas Laux. In "Die Verbündeten", einem seiner Hauptwerke, das 1927 in Paris erschienen ist, porträtiert Emmanuel Bove seine Mutter und seinen Bruder Leon, die sich im Kampf gegen ihr Schicksal zusammengetan haben. Geld, eine wahre Obsession im Leben und Werk Boves, ist auch hier eines der wichtigsten Themen. Seine Beziehung ... mehr lesen
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Bove, Emmanuel: Ein Mann, der wusste. Roman

Cover: Ein Mann, der wusste

Edition Epoca, Zürich 2000, ISBN 3905513161, Gebunden, 192 Seiten, 19,43 EUR

Aus dem Französischen von Gabriela Zehnder. Der siebenundfünfzigjährige Maurice Lesca wohnt mit seiner Schwester Emily in einer kleinen Wohnung an der Rue de Rivoli in Paris. Einst war er Arzt ohne Berufung, heute geht er keiner Beschäftigung mehr nach. Er ist arm und lebt von den gelegentlichen Zuwendungen einiger großzügiger Bekannter aus früheren ... mehr lesen
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Bove, Emmanuel: Ein Vater und seine Tocher. Erzählung

Cover: Ein Vater und seine Tocher

Manholt Verlag, Bremen 2000, ISBN 3924903174, Gebunden, 94 Seiten, 15,34 EUR

Aus dem Französischen von Gabriela Zehnder. Diese Erzählung erschien erstmals im Jahr 1928. Der Leser tritt augenblicklich ein in das trostlose Leben des vorzeitig gealterten Jean-Antoine About. Von den Mitbewohnern des Hauses wird er gemieden, jeder geht ihm aus dem Weg. Fast alleinige Ansprechpartnerin für ihn ist Mathilde, seine Haushälterin. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen