Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Luis de Camoes

Luis de Camoes (1524-1580) war neben Francisco de Sa de Miranda und Antonio Ferreira der bedeutendste Dichter Portugals im 16. Jahrhundert. Er entstammte einem verarmten Adelsgeschlecht, studierte in Coimbra und kam 1542 an den Hof von Lissabon, von dem er wegen eines Duells wieder verwiesen wurde. Er führte fortan ein unstetes Leben und kam mehrfach ins Gefängnis. Camoes bereiste verschiedene portugiesische Kolonien in Asien, unter anderem Goa und Macao, wo die "Lusiaden" entstanden. Nach Portugal zurückgekehrt gewährte ihm der König einen kleinen Ehrensold. Camoes starb völlig verarmt an der Pest. In deutscher Sprache erschienen die "Lusiaden" erstmals 1806.

Bücher von Luis de Camoes

Camoes, Luis de: A Obra Lirica - Sämtliche Gedichte. Portugiesisch - Deutsch

Cover: A Obra Lirica - Sämtliche Gedichte

Elfenbein Verlag, Berlin 2008, ISBN 3932245873, Gebunden, 1232 Seiten, 75,00 EUR

Aus dem Portugiesischen von Hans-Joachim Schaeffer, herausgegeben und kommentiert von Rafael Arnold. Luis de Camoes? lyrisches Schaffen hatte eine starke Wirkung nicht nur auf die portugiesische Dichtung des 17. und 18. Jahrhunderts, sondern auch auf spätere Generationen außerhalb Portugals. In der Tradition des italienischen Dichters Petrarca ... mehr lesen
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Camoes, Luis de: Os Lusiades - die Lusiaden. Zweisprachige Ausgabe

Cover: Os Lusiades - die Lusiaden

Elfenbein Verlag, Heidelberg 1999, ISBN 3932245288, Gebunden, 654 Seiten, 65,45 EUR

Aus dem Portugiesischen von Hans Joachim Schaeffer. Bearbeitet und mit Nachwort von Rafael Arnold. Die "Lusiaden" von Luis de Camoes (1524-1580) sind das bedeutendste Werk der portugiesischen Dichtung, ein gigantischer Stoff, der die ganze portugiesische Geschichte und ihre Einordnung in die Geografie der Welt und den Bau des Universums ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen