Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Christoph Hein
Hein, Christoph: Weiskerns Nachlass. Roman

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 3518422413, Gebunden, 319 Seiten, 24,90 EUR
Rüdiger Stolzenburg, 59 Jahre alt, hat seit 15 Jahren eine halbe Stelle als Dozent an einem kulturwissenschaftlichen Institut. Seine Aufstiegschancen tendieren gegen null, mit seinem Gehalt kommt er eher schlecht als recht über die Runden. Er ist ein prototypisches Mitglied des akademischen Prekariats. Dieser "Klasse" fehlt jede Zukunftshoffnung: ... mehr lesen
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Hein, Christoph: Frau Paula Trousseau. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3518418785, Gebunden, 537 Seiten, 22,80 EUR
"Ich wünschte, ich wäre nur irgendein Mädchen gewesen, nicht hübsch, nicht begabt und vor allem ohne Träume." Wie werden wir oder werden wir nicht zu dem Menschen, der wir geworden sind? So die elementare Frage in Christoph Heins Roman, der konsequent die Perspektive der Malerin Paula Trousseau einnimmt. Mal in ausgreifenden ... mehr lesen
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Hein, Christoph: In seiner frühen Kindheit ein Garten. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518416677, Gebunden, 271 Seiten, 17,90 EUR
In seinem Roman erzählt Christoph Hein von einem Vater, dessen Kind die Familie verriet, um sich in den Dienst der RAF zu stellen. Und er erzählt von einem wichtigen, oft verdrängten Stück bundesdeutscher Geschichte. Als der bundesweit gesuchte Terrorist Oliver Zurek in einem Gefecht mit Beamten des Grenzschutzes von einer ... mehr lesen
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Hein, Christoph: Landnahme. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518416014, Gebunden, 360 Seiten, 19,90 EUR
Christoph Hein erzählt die Lebensgeschichte Bernhard Habers über fast fünfzig Jahre aus der Sicht und mit den Stimmen von fünf Wegbegleitern. Es ist der Lebenslauf eines Außenseiters in der Provinz, der mit der großen Geschichte scheinbar nichts zu tun hat und doch den Verlauf deutscher Geschichte vom zweiten Weltkrieg ... mehr lesen
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Hein, Christoph: Aber der Narr will nicht. Essays

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518415972, Gebunden, 183 Seiten, 36,00 EUR
Dieser Band versammelt Aufsätze, Reden und Essais von Christoph Hein seit Beginn der neunziger Jahre. Der Autor richtet seinen Blick nun auf die Verhältnisse im vereinigten Deutschland, auf die Fluchtpunkte des Rechtsstaats und auf dessen Begriffe von Freiheit und Sicherheit. ... mehr lesen
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Hein, Christoph: Der Ort. Das Jahrhundert. Essays

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518223690, Gebunden, 210 Seiten, 13,80 EUR
Christoph Heins schriftstellerische Arbeit ist seit ihren Anfängen von Essays begleitet, in denen er über die Voraussetzungen seines Schreibens nachdenkt, etwa über "Sprache und Rhythmus", über Heine, Proust und Goethe oder auch über Geschichte und aktuell Politisches bzw. das Verhältnis von Intellektuellen und Politik. ... mehr lesen
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Hein, Christoph: Mama ist gegangen. Roman für Kinder. (Ab 10 Jahre)

J. Beltz Verlag, Weinheim 2003, ISBN 3407798539, Gebunden, 152 Seiten, 12,90 EUR
Mit Illustrationen von Rotraut Susanne Berner. Christoph Hein erzählt in seinem neuen Kinderbuch von Ulla, ihren Brüdern und dem Vater, für die nach dem Tod der Mutter ein neues Leben beginnt. Eine traurigschöne Geschichte voller Trost. ... mehr lesen
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Hein, Christoph: Willenbrock. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518411551, Gebunden, 319 Seiten, 20,35 EUR
Bernd Willenbrock, ehemals Ingenieur in einem DDR-Betrieb, führt in Berlin einen Gebrauchtwagenhandel; ein sympathischer Mann im besten Alter, der sich geschickt mit den Verhältnissen arrangiert. Alles scheint zu stimmen: Die Ehe funktioniert, gemeinsame Wochenendfahrten ins Haus auf dem Lande unterbrechen den Alltag, die Gattin hat Spaß an der Arbeit ... mehr lesen
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Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





