Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Jacques Derrida
Derrida, Jacques: Das Tier, das ich also bin.

Passagen-Verlag, Wien 2010, ISBN 3851659449, Kartoniert, 280 Seiten, 38,00 EUR
Aus dem Französischen von Markus Sedlaczek. Die in der philosophischen Tradition verankerte Dichotomie von Mensch und Tier stellt dem vernunftbegabten Subjekt ein den logos entbehrendes homogenes Tier gegenüber. Sie begründet damit eine logozentrische Herrschaftsposition des Menschen, dessen potenzielle Animalität ausgelöscht ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Echographien. Fernsehgespräche

Passagen-Verlag, Wien 2007, ISBN 3851657616, Gebunden, 188 Seiten, 28,00 EUR
Was bedeuten Bombenabwürfe in Echtzeit für die Dekonstruktion der Präsenzmetaphysik? Kann man Hollywood mit Quotenregeln bekämpfen? Warum kann eine Kamera kein Zeuge sein? Was ist, wenn wir nicht mehr glauben können, was wir sehen? Welche Sendungen sieht Derrida sonntagmorgens? Ende 1993 führt Derrida in seinem Haus in ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Maschinen Papier. Das Schreibmaschinenband und andere Antworten

Passagen-Verlag, Wien 2006, ISBN 3851657470, Gebunden, 432 Seiten, 49,00 EUR
Aus dem Französischen von Markus Sedlaczek. Ausgehend von einer spezifischen Lesart eines gebräuchlichen Wortes geht dieser Band einer einzigartigen Konfiguration nach: dem Denken eines sichtbaren oder unsichtbaren Bindestrichs zwischen Maschine und Papier. Versammelt werden Antworten auf Anfragen verschiedener dem Papier und dem Buch gewidmeter ... mehr lesen
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Derrida, Jacques / Roudinesco, Elisabeth: Woraus wird Morgen gemacht sein?. Ein Dialog

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3608940634, Gebunden, 383 Seiten, 29,50 EUR
Aus dem Französischen von Hans-Dieter Gondek. In diesem Dialog mit der bekannten französischen Psychoanalytikerin und Intellektuellen Elisabeth Roudinesco erklärt Jacques Derrida noch einmal viele seiner umstrittenen Gedanken und Theorien. Er umreißt das französische Geistesleben der letzten 40 Jahre und gibt einen Ausblick ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Glas. Totenglocke

Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2006, ISBN 3770541103, Gebunden, 320 Seiten, 49,90 EUR
"Glas (Totenglocke)", im Original 1974 erschienen, nimmt in Derridas Werk eine besondere Stellung ein; es ist eines seiner wichtigsten und enigmatischsten Bücher, das lange Zeit keinen Übersetzer im Deutschen gefunden hat und sich dennoch allen späteren, mittlerweile recht schnell ins Deutsche übertragenen Büchern ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Leben ist Überleben.
Passagen-Verlag, Wien 2005, ISBN 3851657039, Kartoniert, 72 Seiten, 10,90 EUR
Herausgegeben von Peter Engelmann. Aus dem Französischen von Markus Sedlaczek. Im August 2004 erschien in Le Monde ein ausführliches Gespräch mit Jacques Derrida, das in seiner Thematik wie im ganzen Duktus auch eine Art testamentarischen Charakter besaß. In dem Gespräch gesteht Jacques Derrida gleich zu Beginn sein persönliches ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Rückkehr aus Moskau. Mit einem Gespräch über Philosophie und Literatur
Passagen-Verlag, Wien 2005, ISBN 3851656326, Kartoniert, 141 Seiten, 18,00 EUR
Aus dem Französischen von Monika Noll und Dirk Uffelmann. Im Februar 1990 reiste Jacques Derrida zum ersten Mal nach Moskau. Während dieses Aufenthalts traf er mit mehreren russischen querdenkenden Philosophen zusammen. Zurück in den USA schrieb er einige Wochen später (auf Anregung der amerikanischen Gruppe Critical Theory) seine ... mehr lesen
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Derrida, Jacques / Gadamer, Hans-Georg: Der ununterbrochene Dialog.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518123572, Kartoniert, 111 Seiten, 9,00 EUR
Jacques Derrida und Hans-Georg Gadamer lernten sich in den frühen 80er Jahren kennen, und seit dieser Zeit entspann sich eine kontroverse Auseinandersetzung über die Hermeneutik, die Kunst der Interpretation, insbesondere über die Endlichkeit unseres Verstehens. Als Gadamer starb, hielt Derrida im Februar 2003 die Festrede zur Gedenkfeier ... mehr lesen
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Derrida, Jacques / Habermas, Jürgen: Philosophie in Zeiten des Terrors. Zwei Gespräche, geführt, eingeleitet und kommentiert von Giovanna Borradori

Philo Verlag, Berlin 2004, ISBN 3865723586, Kartoniert, 256 Seiten, 24,00 EUR
Aus dem Englischen und Französischen von Ulrich Müller-Schöll. Was heißt Philosophie in Zeiten des Terrors? Welchen Aufgaben muß sie sich stellen? Nach den Anschlägen des 11. Septembers hat Giovanna Borradori Jürgen Habermas und Jacques Derrida in den USA befragt. Im Gespräch formulieren diese bedeutendsten ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Schurken. Zwei Essays über die Vernunft

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518583735, Gebunden, 220 Seiten, 24,90 EUR
Aus dem Französischen von Horst Brühmann. Seit den Ereignissen des 11. September haben die "Schurkenstaaten" eine ungeahnte Bedeutung angenommen. Wir leben im Zeitalter der "Schurkenstaaten". Dieser Begriff eröffnet grundlegende politische Fragen wie die nach staatlicher Souveränität, aber auch nach den politischen Möglichkeiten ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Artaud Moma. Ausrufe, Zwischenrufe und Berufungen
Passagen-Verlag, Wien 2003, ISBN 3851655508, Kartoniert, 128 Seiten, 27,00 EUR
Aus dem Französischen von Markus Sedlaczek. ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Marx & Sons.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518292609, Kartoniert, 134 Seiten, 9,00 EUR
Aus dem Französischen von Jürgen Schröder. In seinem neuen Buch, "Marx & Sons", das hier erstmalig in deutscher Übersetzung vorgelegt wird, nimmt Derrida die vehementen Debatten, die sein Buch "Marx? Gespenster" ausgelöst hat, auf und nutzt seine Replik zu einer radikalen Auseinandersetzung mit der historischen Bedeutung ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Fichus. Frankfurter Rede
Passagen-Verlag, Wien 2003, ISBN 3851655486, Kartoniert, 82 Seiten, 14,00 EUR
Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer. Mit einer Replik von Irving Wohlfarth. ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Seelenstände der Psychoanalyse.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518583190, Kartoniert, 104 Seiten, 14,90 EUR
Aus dem Französischen von Hans-Dieter Gondek. In einer Lektüre Freudscher Texte, die sich um den Begriff der "Grausamkeit" ranken, erkundet Derrida mögliche Antworten auf die Frage, worin die Krise der Psychoanalyse heute besteht. Ausgehend von der These, dass die Psychoanalyse der Name dessen sein könnte, was sich ohne jegliches ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Von der Gastfreundschaft.

Passagen-Verlag, Wien 2001, ISBN 3851655117, Broschiert, 156 Seiten, 20,04 EUR
Mit einer "Einladung" von Anne Dufourmantelle. Herausgegeben von Peter Engelmann. Aus dem Französischen von Markus Sedlaczek. In exemplarischen Lektüren bestimmter Dialoge Platons sowie des Ödipus auf Kolonos von Sophokles, in denen verschiedene Figuren des "Fremden" skizziert werden, erscheint die Frage des Fremden als Frage des Fragens: ... mehr lesen
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Derrida, Jacques / Vattimo, Gianni: Die Religion.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518120492, Taschenbuch, 250 Seiten, 11,20 EUR
"Zeit: der 28. Februar 1994. Ort: eine Insel, Capri. Ein Hotel, ein Tisch, an dem die versammelten Freunde miteinander reden. Beinahe ungeordnet, ohne ordnende Begriffe außer einem Wort: dem klarsten und zugleich dunkelsten: Religion. Warum bereitet das Phänomen, diese überhastet 'Rückkehr der Religionen' genannte Erscheinung soviel Schwierigkeiten? ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Die unbedingte Universität.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 351812238X, Taschenbuch, 78 Seiten, 7,62 EUR
Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer. Als Jacques Derrida seinen vielbeachteten Vortrag "Die Zukunft der Universität" auf Einladung von Jürgen Habermas in Frankfurt hielt, stellte ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung in eine Reihe mit den berühmten Reden Kants, Schellings, Nietzsches und Heideggers. Derrida entwirft eine bedingungslose, ... mehr lesen
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Derrida, Jacques: Politik der Freundschaft.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518582844, Gebunden, 491 Seiten, 44,99 EUR
Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer. "O Freunde, es gibt keinen Freund" findet sich in Montaignes berühmtem Essay "Über die Freundschaft" ebenso wie bei Aristoteles, Friedrich Nietzsche und Carl Schmitt, aber auch bei Kant, Bataille und Blanchot. Dieser enigmatische Satz eröffnet jeweils eine Theorie der Freund- und Feindschaft, deren politische ... mehr lesen
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Jan Philipp Reemtsma: Vertrauen und Gewalt
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Peter Nadas: Parallelgeschichten
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. 1989, im Jahr des Mauerfalls, findet der Student Döhring beim Jogging ...
Archiv: Bücherschauen
Golden german tor lass uns ein als große fisch
10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





