Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Nyota Thun

Nyota Thun, geboren 1925 in Nordhausen (Harz), studierte von 1944 bis 46 Romanistik und Slawistik in Leipzig. Gleichzeitig unterrichtete sie Russisch an der Fremdsprachenschule in Leipzig. Von 1949 bis 50 arbeitete sie als Übersetzerin und Redakteurin am Berliner Rundfunk, von 1950 bis 56 war sie Aspirantin und Lehrbeauftragte für Geschichte der russischen Sowjetliteratur an der Humboldt-Universität, Berlin; 1955 Dr. phil.. Von 1958 bis 61 war sie Auslandskorrespondentin der Wochenzeitung "Sonntag" in Moskau, und von 1962 bis 65 verantwortliche Lektorin in den Verlagen "Kultur und Fortschritt" und "Volk und Welt". 1973 Dr. sc. phil.; seit 1977 Professur an der ADW.

Bücher von Nyota Thun

Thun, Nyota: Ich - so groß und so überflüssig. Wladimir Majakowski - Leben und Werk

Cover: Ich - so groß und so überflüssig

Grupello Verlag, Düsseldorf 2000, ISBN 393374928X, Gebunden, 384 Seiten, 24,54 EUR

In dieser Biographie zeigt die Berliner Slawistin Nyota Thun Majakowski in einem differenzierten Licht. In ausführlichen Kapiteln führt sie durch sein abenteuerliches Leben und stützt sich dabei auf bisher unerschlossenes Archivmaterial. In ihren Ausführungen korrigiert sie grundlegend das holzschnittartige deutsche Majakowski-Bild, das leider immer ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen