Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jonathan Littell

Jonathan Littell, 1967 in New York geboren in einer jüdischen Familie russischer Herkunft, die sich Ende des 19. Jahrhunderts in Amerika niedergelassen hat, ist in Frankreich aufgewachsen, wo er 1985 das Abitur machte. Er studierte in Yale und arbeitete zwischen 1993 und 2001 für die humanitäre Organisation "Aktion gegen den Hunger" (ACF) in Bosnien und Afghanistan, im Kongo und in Tschetschenien. Littell lebt mit seiner Familie in Barcelona.

Bücher von Jonathan Littell

Littell, Jonathan: Ein Sonntag im Sommer.

Cover: Ein Sonntag im Sommer

Matthes und Seitz Berlin, Berlin 2009, ISBN 3882217413, Gebunden, 77 Seiten, 14,80 EUR

Aus dem Französischen von Heiner Kober. Die vier Erzählungen in "Ein Sonntag im Sommer" reflektieren Erfahrungen und Erlebnisse während seiner Einsätze in humanitären Hilfsaktionen unter anderem in Tschetschenien. ... mehr lesen
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Littell, Jonathan: Die Wohlgesinnten. Roman

Cover: Die Wohlgesinnten

Berlin Verlag, Berlin 2008, ISBN 3827007380, Gebunden, 1388 Seiten, 36,00 EUR

Aus dem Französischen von Hainer Kober. "Die Wohlgesinnten" sind die fiktiven Lebenserinnerungen des SS-Obersturmführers Maximilian Aue, Jahrgang 1913, Sohn eines deutschen Vaters und einer französischen Mutter, promovierter Jurist, frühes NSDAP-Mitglied, in die SS eingetreten, um sich der Strafverfolgung nach Paragraf ... mehr lesen
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Littell, Jonathan: Georgisches Reisetagebuch.

Cover: Georgisches Reisetagebuch

Berlin Verlag, Berlin 2008, ISBN 3827008549, Kartoniert, 56 Seiten, 5,00 EUR

Aus dem Französichen von Hainer Kober. Kurz nach dem russisch-georgischen Konflikt ist Jonathan Littell durch den südlichen Kaukasus gereist. Dort ist er den radikal entgegengesetzten Positionen der Akteure begegnet. Und er konnte sich ein Bild machen von jenem anderen Krieg, der den bewaffneten Konflikt überdauern wird: dem Krieg der ... mehr lesen
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Littell, Jonathan: Das Trockene und das Feuchte. Ein kurzer Einfall in faschistisches Gelände

Cover: Das Trockene und das Feuchte

Berlin Verlag, Berlin 2008, ISBN 3827008255, Kartoniert, 160 Seiten, 16,90 EUR

Aus dem Französischen von Hainer Kober. Mit einem Nachwort von Klaus Theweleit. Jonathan Littells Biografie des belgischen Faschistenführers Leon Degrelle. "Einige Hinweise. Dieser Text entstand 2002, als ich mit den Recherchen zu einem anderen, inzwischen veröffentlichten Buch beschäftigt war. Er erwuchs aus der Begegnung zwischen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen