Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Jobs
Bücher von Heinz Strunk
Strunk, Heinz: Fleckenteufel. Roman

Rowohlt Verlag, Reinbek 2009, ISBN 3499252244, Kartoniert, 224 Seiten, 12,00 EUR
Deep in my heart, I do believe, we shall overcome some day. Ich atme tief ein. Meer, Holz, Salz, Mücken, verbranntes Stockbrot. Mein Arsch brennt wie das Osterfeuer, aber plötzlich laufen mir Tränen über das Gesicht: Ich spüre, dass ich so etwas wahrscheinlich nie wieder erleben werde. Wenn ich irgendwann einmal erwachsen bin, ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de
Strunk, Heinz: Die Zunge Europas. Roman

Rowohlt Verlag, Reinbek 2008, ISBN 3498063987, Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR
Sieben Tage im Leben des vierunddreißigjährigen Markus Erdmann, es ist die letzte Woche eines brutalen Hitzesommers. Sie beginnt, wie stets, mit dem Besuch bei den Großeltern in der "Käfersiedlung". Oma kocht Markus was Schönes. Großvater wird zusehends senil. Aber nicht nur sonntags herrscht bei Markus Routine. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de
Strunk, Heinz: Mit Hass gekocht. Kurzhörspiele. 1 CD

tacheles!/RoofMusic, Bochum 2006, ISBN 3938781084, CD, 14,99 EUR
1 CD mit 45 Minuten Laufzeit. Heinz Strunk hat ein neues Genre geschaffen: Das Kurzhörspiel. Ganz in der Tradition der frühen Helge Schneider-Hörspiele übernimmt Heinz Strunk sämtliche Rollen und hat zudem alle Geräusche und Sounds selbst produziert. 30 Sekunden bis 5 Minuten dauern seine schrägen Momentaufnahmen ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de
Strunk, Heinz: Fleisch ist mein Gemüse. Gelesen vom Autor. Ungekürzt, 5 CDs

Roof Music, Bochum 2005, ISBN 3936186960, CD, 24,90 EUR
Wie es ist, in Harburg aufzuwachsen, das weiß Heinz Strunk genau. Harburg, nicht Hamburg. Mitte der Achtziger ist Heinz volljährig und hat immer noch Akne, immer noch keinen Job, immer noch keinen Sex. Doch dann wird er Bläser bei "Tiffanys", einer Showband, die auf den Schützenfesten zwischen Elbe und Lüneburger ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de
Bücher von Lesern empfohlen
Nina Nahmia: Reina Gilberta
Aus dem Griechischen von Argyris Sfountouris. Thessaloniki 1943. Am 8. Februar werden die Nürnberger Rassengesetze ...
Wolfgang Beilenhoff, Sabine Hänsgen: Der gewöhnliche Faschismus
Michail Romms "Der gewöhnliche Faschismus" (Obyknowenny faschism, SU 1965) ist bis heute eine der ...
Archiv: Bücherschauen
So viel Beinstumpf und Prothese war nie
13.03.2010: Die taz feiert Georg Kleins farbstrotzende Horrorgeschichte "Roman unserer Kindheit" (Leseprobe). Die FAZ hört fasziniert zu, wie Joseph Roths Franz Tunda sich auf seiner "Flucht ohne Ende" von Busen zu Busen hangelt. Die FR blättert liest und betrachtet schaudernd einen Comic über die Giftmörderin Gesche Gottfried, "Gift" von Barbara Yelin und Peer Meter. Die NZZ lässt sich mit Vergnügen von Kurt Flasch in Meister Eckharts Philosophie des Christentums einführen. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



