Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jung Chang

Jung Chang wurde 1952 in der Provinz Sichuan in China geboren. Mit vierzehn Jahren wurde sie Mitglied der Roten Garde und arbeitete als Bäuerin, als "Barfußärztin", als Stahlarbeiterin und Elektrikerin, bevor sie ihr Englischstudium aufnahm und später Assistentin an der Sichuan Universität wurde. 1978 verließ sie ihre Heimat und ging nach England. 1982 promovierte sie an der York Universität in London und war damit die erste Chinesin, die den Doktortitel einer britischen Universität erhielt. Jung Chang lebt heute mit ihrem Mann und Co-Autor ihrer Biografie über Mao, dem britischen Historiker Jon Halliday, in London.

Bücher von Jung Chang

Halliday, Jon / Jung Chang, : Mao. Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes

Cover: Mao

Karl Blessing Verlag, München 2005, ISBN 3896672002, Gebunden, 976 Seiten, 34,00 EUR

Aus dem Englischen von Ursel Schäfer, Heike Schlatterer und Werner Roller. Es war nicht das Wohl seines Volkes, das Mao Tse-tung, dem Großen Vorsitzenden der Volksrepublik China, am Herzen lag. Es war auch nicht die kommunistische Ideologie, obwohl er ihren weltweiten Sieg anstrebte. Das Motiv von Maos Handeln war ausschließlich ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen