Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 16.03.2010, 12.12 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hans-Thies Lehmann

Hans-Thies Lehmann lehrt seit 1988 Theaterwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Gastdozenturen führten ihn an die Universitäten von Amsterdam, Paris, Wien, Krau und Tokyo. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zum Gegenwartstheater, zur Theorie des Theaters, zu ästhetischer Theorie und inbesondere zu Bertolt Brecht und Heiner Müller.

Bücher von Hans-Thies Lehmann

Lehmann, Hans-Thies (Hrsg.) / Primavesi, Patrick: Heiner Müller Handbuch. Leben, Werk, Wirkung

Cover: Heiner Müller Handbuch

J. B. Metzler Verlag, Stuutgart 2003, ISBN 3476018075, Gebunden, 535 Seiten, 49,95 EUR

Herausgegeben von Hans-Thies Lehmann und Patrick Primavesi. Heiner Müller (1929-1995) gilt als der wichtigste deutsche Theaterautor seit Brecht. Der vorliegende Band gibt einen umfassenden Überblick über das Gesamtwerk. Über die Werkanalysen hinaus lassen die Autoren auch grundlegenden Aspekten, dem Verhältnis zur Tradition ... mehr lesen
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Lehmann, Hans-Thies: Postdramatisches Theater.

Verlag der Autoren, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3886612090, gebunden, 500 Seiten, 24,54 EUR

"Postdramatisches Theater" ist Theater nach dem Drama. Das heißt: Am Ende dieses Jahrhunderts wird eine vielfältige Theaterlandschaft sichtbar, für deren ästhetische Verfassung nicht mehr die traditionelle Einheit von Drama und Theater ausschlaggebend sind. Das Buch des Theatertheoretikers Hans-Thies Lehmann bietet die lang erwartete Darstellung der ... mehr lesen
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Lehmann, Hans-Thies: Hans-Thies Lehmann: Gesammelte Werke in acht Bänden. Band 8: Autobiographische und vermischte Schriften.

Cover: Hans-Thies Lehmann: Gesammelte Werke in acht Bänden

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3608950478, Broschiert, 800 Seiten, 47,04 EUR

Dieser Band vereinigt verschiedenartige Texte, die das lyrische, erzählende und essayistische Werk Lehmanns ergänzen und erläutern. Die autobiographischen Schriften gruppieren sich um die Darstellung der Kindheit und Jugend eines Dichters, »Mühe des Anfangs« von 1952. Einen zweiten Akzent setzt das "Bukolische Tagebuch 1928–1932", mit seinen den Jahreszeiten ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Die LDPD und das Ende der DDRManfred Bogisch: Die LDPD und das Ende der DDR
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Buch: AtemschaukelHerta Müller: Atemschaukel
Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. "Es war ...

Archiv: Bücherschauen

Schönheit und Tragik unserer Existenz

15.03.2010: Von der Kehrseite der intellektuellen Existenz liest die FR in Susan Sontags Tagebüchern "Wiedergeboren". Die SZ ist ganz hingerissen von Ronald M. Schernikaus Interview mit seiner Mutter "Irene Binz". Nicht ganz vorbehaltlos, aber immerhin empfehlen kann sie auch Marc Thörners Reportage "Afghanistan-Code". Orientierungslosigkeit als Chance lernt die FAZ bei Kathrin Passig und Aleks Scholz "Verirren" zu begreifen" Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen