Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 20.03.2010, 13.13 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Rainer Werner Fassbinder

Rainer Werner Fassbinder wurde 1945 in Bad Wörishofen als Sohn eines Arztes geboren 1968 gründete er sein eigenes "Antitheater" und schrieb dafür Bühnenstücke schrieb. 1969 drehte er seine ersten beiden Filme: "Liebe ist kälter als der Tod" und "Katzelmacher". Fernsehgeschichte schrieb er mit seiner vierzehnteiligen Verfilmung des Romans "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin. Am 10. Juni 1982 fand man den Siebunddreißigjährigen tot in seiner Wohnung auf. Rainer Werner Fassbinder inszenierte fünfundvierzig Filme, schrieb ebenso viele Drehbücher, spielte in vierzig Filmen mit, produzierte fünf Filme, stand bei zwei Filmen selbst hinter der Kamera und war bei fünfzehn Filmen für den Schnitt verantwortlich.

Bücher von Rainer Werner Fassbinder

Fassbinder, Rainer Werner: Im Land des Apfelbaums. Gedichte und Prosa aus den Kölner Jahren 1962/63

Cover: Im Land des Apfelbaums

SchirmerGraf Verlag, München 2005, ISBN 3865550193, Gebunden, 192 Seiten, 19,80 EUR

Herausgegeben von Juliane Lorenz und Daniel Kletke. Rainer Werner Fassbinder, würde am 31. Mai 2005 sechzig Jahre alt werden. Aus diesem Anlass erscheinen erstmals die Gedichte und Prosastücke, die er als Sechzehnjähriger im Kölner Exil geschrieben hat. ... mehr lesen
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Fassbinder, Rainer Werner: Fassbinder über Fassbinder. Die ungekürzten Interviews

Cover: Fassbinder über Fassbinder

Verlag der Autoren, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3886612686, Broschiert, 673 Seiten, 29,50 EUR

Herausgegeben von Robert Fischer. Rainer Werner Fassbinder (1945-1982), Autor, Regisseur, Theatermann und Filmemacher, hat sich nie versteckt. Von Anfang an sprach er in Interviews mit Journalisten und Freunden unumwunden und ausführlich über sich selbst und seine Arbeit. Als wollte er die offen oder latent autobiografischen Elemente seiner ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Archiv: Buchautoren

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Buch: Das andere Ende der LeinePatricia B. McConnell: Das andere Ende der Leine
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Archiv: Bücherschauen

Vexierspielkünstler

20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen