Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.03.2010, 09.20 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Raymond Chandler

Raymond Chandler, geboren am 23. Juli 1888 in Chicago. 1895 Übersiedelung nach London, wo er eine britische Erziehung genoß. Nach dem College ging er für jeweils ein Jahr nach Frankreich und nach Deutschland, um die Sprachen zu lernen. 1907 nahm er die britische Staatsbürgerschaft an. Er arbeitete als Reporter (London Daily Express, Bristol Western Gazette), bevor er 1912 in die USA zurückkehrte. Abendkurse in Buchhaltung und Rechnungswesen. 1917 begann er Ausbildung bei der Luftwaffe, doch kurz vor Abschluß seines Trainings ist der Krieg in Europa vorbei. 1922 übernahm er den Posten des Buchhalters in einer Öl-Firma und stieg binnen kurzer Zeit zum Vize-Präsidenten der Firma auf. 1932 verlor Chandler den Posten wegen Trunkenheit und konzentrierte sich von nun an auf das Schreiben. Sein Romanheld Philip Marlowe wird zum Prototypen des amerikanischen Detektivs. Nach dem Tod seiner Frau 1954 verfiel er dem Alkohol und unternahm einen Selbstmordversuch. Raymond Chandler starb am 26. März 1959 in La Jolla, Kalifornien.

Bücher von Raymond Chandler

Chandler, Raymond: Gefahr ist ihr Geschäft, 10 Audio-CDs.

Cover: Gefahr ist ihr Geschäft, 10 Audio-CDs

Audio Verlag, Berlin 2005, ISBN 3898133508, CD, 69,00 EUR

Best of Marlowe & Co. Hörspieledition in Geschenkbox. Sprecher: Hans Peter Hallwachs, Christian Brückner, Hilmar Thate, Ulrich Pleitgen, Arnold Marquis. Bearbeiter: Hermann Naber. Regie: Hermann Naber. Produktion: Südwestrundfunk, Westdeutscher Rundfunk. Die vorliegende Edition versammelt die besten Hörspiele nach Chandlers ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Die Anatomie der SchwermutRobert Burton: Die Anatomie der Schwermut
Aus dem Englischen und mit einem Essay von Ulrich Horstmann. Burtons Riesenwerk handelt von einem Leiden, das jeder ...

Buch: KeeperMal Peet: Keeper
Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. In einer Zeitungsredaktion sitzen sich zwei Männer gegenüber: ...

Archiv: Bücherschauen

Vexierspielkünstler

20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen