Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 20.03.2010, 10.46 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hans Sahl

Hans Sahl wurde 1902 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Dresden geboren. Er wuchs in Berlin auf und arbeitete als Journalist; Theater- und Filmkritiker, bevor er 1933 über Prag, Zürich, Paris in die USA emigierte. Ab 1941 lebte er in New York, 1989 kehrte er nach Deutschland zurück. Hans Sahl veröffentlichte Gedichtbände Lyriker ("Die hellen Nächte", 1942; "Wir sind die Letzten", 1976) und Romane ("Die Wenigen und die Vielen", 1959); auch Hörspiele, Dramen, Essays und autobiografische Werke ("Memoiren eines Moralisten", 2 Bände, 1983-90); bedeutende Übersetzungen, v.a. dramatischer Werke (T.Wilder, T.Williams, J.Osborne). Hans Sahl starb 1993 in Tübingen. Der nach ihm benannte "Hans-Sahl-Preis" wird seit 1995 an Autoren vergeben, deren Werk für die Freiheit des Wortes steht.

Bücher von Hans Sahl

Sahl, Hans: Memoiren eines Moralisten. Das Exil im Exil

Cover: Memoiren eines Moralisten

Luchterhand Literaturverlag, München 2008, ISBN 3630872786, Gebunden, 500 Seiten, 21,95 EUR

In diesem Buch erzählt er von seiner behüteten Kindheit in Dresden und den zwanziger Jahren in Berlin, von seinem Aufstieg zum Filmkritiker und Kulturjournalisten. Hans Sahl hatte Kontakt zu Bertolt Brecht, er war befreundet mit Iwan Goll und Ernst Toller, er kannte Ernst Rowohlt sehr gut und gehörte unter den Schriftstellern damals ... mehr lesen
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Sahl, Hans: Jemand. Ein Chorwerk

Cover: Jemand

Bostelmann und Siebenhaar Verlag, Berlin 2002, ISBN 3934189598, Gebunden, 160 Seiten, 24,80 EUR

Herausgegeben von Gregor Ackermann und Momme Brodersen. Mit 1 CD. Mit 25 Holzschnitten von Frans Masereel sowie 20 Abbildungen. ... mehr lesen
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