Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 15.03.2010, 16.09 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Donald Davidson

Donald Davidson (1917 - 2003) ist einer der einflussreichsten Philosophen der Gegenwart, der vor allem für seine Beiträge zur Handlungstheorie und zur Sprachphilosophie bekannt ist. Davidsons Sprachphilosophie beruht in vielen Punkten auf Willard Quines antimentalistischer und behaviouristischer Sprachphilosophie. Die Erlernbarkeit von Sprachen, der Zusammenhang von Wahrheits- und Bedeutungstheorie, die Interpretation sprachlicher Äußerungen durch die Teilnehmer eines Diskurses sind dabei Aspekte, die für Davidson eine wichtige Rolle spielen.

Bücher von Donald Davidson

Davidson, Donald: Wahrheit, Sprache und Geschichte .

Cover: Wahrheit, Sprache und Geschichte

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518585061, Gebunden, 450 Seiten, 32,00 EUR

Aus dem Englischen von Joachim Schulte. Mit einer Einführung von Marcia Cavell. Wie hängen Denken, Sprechen und Handeln untereinander und mit der Welt zusammen? Hartnäckig wie kaum ein anderer Denker hat sich der amerikanische Philosoph Donald Davidson zeit seines Lebens mit dieser Frage auseinandergesetzt. Seine Antworten, formuliert ... mehr lesen
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Davidson, Donald: Probleme der Rationalität.

Cover: Probleme der Rationalität

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518584715, Gebunden, 445 Seiten, 28,00 EUR

Aus dem Englischen von Joachim Schulte. Seit den frühen 1960er Jahren bis zu seinem Tod im Sommer 2003 war Donald Davidson der wohl einflussreichste Philosoph englischer Sprache. Mit "Probleme der Rationalität" liegt nun der vierte Band seiner philosophischen Schriften in deutscher Übersetzung vor und mit ihm eine weitere Etappe ... mehr lesen
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Davidson, Donald / Rorty, Richard: Wozu Wahrheit?. Eine Debatte

Cover: Wozu Wahrheit?

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518292919, Taschenbuch, 353 Seiten, 15,00 EUR

Herausgegeben und eingeleitet von Mike Sandbothe. Der Vordenker der zeitgenössischen Analytischen Philosophie, Donald Davidson, und der Mitbegründer des philosophischen Neopragmatismus, Richard Rorty, führten seit den siebziger Jahren eine vielbeachtete Debatte über die Bedeutung, die dem Wahrheitsbegriff in der Philosophie zukommt. ... mehr lesen
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Davidson, Donald: Subjektiv, intersubjektiv, objektiv.

Cover: Subjektiv, intersubjektiv, objektiv

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518583875, Gebunden, 400 Seiten, 34,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Joachim Schulte. Donald Davidson hatte schon zu Lebzeiten den Rang eines Klassikers erreicht. Seit Erscheinen seiner ersten wichtigen philosophischen Abhandlung im Jahre 1963 bis zu seinem Tod hat Davidson die Debatten im Bereich der philosophischen Semantik, der Erkenntnis- und Handlungstheorie und der Philosofie des Geistes ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Buch: Die Geschichte eines MordesErnst Kaiser: Die Geschichte eines Mordes
In einer Nacht inmitten des Weltkrieges wacht der reiche Industrielle Kalm auf und glaubt, einen brutalen Raubmord ...

Buch: Der Geist packt dich und du stürzt zu BodenAnne Fadiman: Der Geist packt dich und du stürzt zu Boden
Aus dem Amerikanischen von Leonie von Reppert-Bismarck und Thomas Rütten. Anne Fadiman schildert anhand der tragischen ...

Archiv: Bücherschauen

Schönheit und Tragik unserer Existenz

15.03.2010: Von der Kehrseite der intellektuellen Existenz liest die FR in Susan Sontags Tagebüchern "Wiedergeboren". Die SZ ist ganz hingerissen von Ronald M. Schernikaus Interview mit seiner Mutter "Irene Binz". Nicht ganz vorbehaltlos, aber immerhin empfehlen kann sie auch Marc Thörners Reportage "Afghanistan-Code". Orientierungslosigkeit als Chance lernt die FAZ bei Kathrin Passig und Aleks Scholz "Verirren" zu begreifen" Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen