Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 16.03.2010, 14.04 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hugo Ball

Hugo Ball, 1886 in Pirmasens geboren, gilt als Mitbegründer der Zürcher Dada-Bewegung. Nach einer abgebrochenen Dissertation über Friedrich Nietzsche arbeitete er als Dramaturg, Autor und Regisseur in München und Berlin, bevor er 1915 in die Schweiz emigrierte. Nach Gründung des Zürcher "Cabaret Voltaire" zog er sich aus dem Kreis der Dadaisten um Hans Arp und Tristan Tzara zurück und verschrieb sich einem streng othodoxen Katholizismus. Hugo Ball verstarb 1927 und wurde in Montagnola im schweizerischen Kanton Tessin beigesetzt, wo auch sein enger Freund Hermann Hesse begraben liegt.

Bücher von Hugo Ball

Ball, Hugo: Michael Bakunin, Ein Brevier. Sämtliche Werke und Briefe, Band 4

Cover: Michael Bakunin, Ein Brevier

Wallstein Verlag, Göttingen 2010, ISBN 3892447780, Gebunden, 579 Seiten, 39,00 EUR

Herausgegeben von Hans Burkhard Schlichting unter Mitarbeit von Gisela Erbslöh. Die Sämtlichen Werke werden herausgegeben von der Hugo-Ball-Gesellschaft, Pirmasens. Das umfangreichste unveröffentlichte Werk Hugo Balls - neunzig Jahre nach seiner Projektierung erstmals publiziert. Angesichts des Weltkrieges war es für Hugo Ball eine ... mehr lesen
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Ball, Hugo: Hugo Ball: Gedichte .

Cover: Hugo Ball: Gedichte

Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 3892447756, Gebunden, 336 Seiten, 28,00 EUR

Herausgegeben und kommentiert von Eckhard Faul. Erstmals komplett ediert: alle überlieferten Gedichte Hugo Balls ­ mit bislang unveröffentlichten Gedichten aus dem Nachlass. Hugo Balls bekanntester und wohl bedeutendster Text ist wahrscheinlich das Lautgedicht "Zug der Elefanten" ("Karawane"). ­ Gedichte verfasste Ball ... mehr lesen
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Ball, Hugo: Hugo Ball: Sämtliche Werke und Briefe, Band 8. Hermann Hesse. Sein Leben und sein Werk

Cover: Hugo Ball: Sämtliche Werke und Briefe, Band 8

Wallstein Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3892447802, Gebunden, 247 Seiten, 22,00 EUR

Das letzte und erfolgreichste der von Hugo Ball selbst veröffentlichten Bücher war die Monografie "Hermann Hesse. Sein Leben und sein Werk", die im Juni 1927, vier Monate vor seinem Tod, im S. Fischer Verlag erschien. Samuel Fischer lobte das Buch als die "beste biografische Arbeit, die ich in meinem Verlag habe" und die ... mehr lesen
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Ball, Hugo: Hugo Ball: Sämtliche Werke und Briefe, Band 5. Die Folgen der Reformation. Zur Kritik der deutschen Intelligenz

Cover: Hugo Ball: Sämtliche Werke und Briefe, Band 5

Wallstein Verlag, Göttingen 2005, ISBN 3892447772, Gebunden, 526 Seiten, 38,00 EUR

Herausgegeben von Hans Dieter Zimmermann. Der Hugo Ball, der den "Dadaismus" in jenem kurzen halben Jahr 1916 im "Cabaret Voltaire" in Zürich erfand, ist weithin bekannt. Weniger bekannt ist Ball als Redakteur der wichtigsten Zeitung des deutschsprachigen Exils in der Schweiz während des Ersten Weltkrieges. Die "Freie ... mehr lesen
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Ball, Hugo: Hugo Ball: Sämtliche Werke und Briefe, Band 10. Briefe 1904 - 1927 (in 3 Bänden)

Cover: Hugo Ball: Sämtliche Werke und Briefe, Band 10

Wallstein Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3892447012, Gebunden, 1816 Seiten, 124,00 EUR

Herausgegeben von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zu Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Hugo-Ball-Gesellschaft, Pirmasens. Band 10 (in 3 Teilen) herausgegeben und kommentiert von Gerhard Schaub und Ernst Teubner. Die Edition ist die erste kritische, philologisch zuverlässige und vollständige Ausgabe des Briefwerks von ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Die LDPD und das Ende der DDRManfred Bogisch: Die LDPD und das Ende der DDR
Manfred Bogisch, langjähriger Mitarbeiter des LDPD-Vorsitzenden Manfred Gerlach und des LDPD-Vorsitzenden ...

Buch: Meine Straße war die WeltJuan Jose Millas: Meine Straße war die Welt
Aus dem Spanischen von Peter Schwaar. In "Als die Welt Kind war" erzählt Juan Jose Millas von dem ...

Archiv: Bücherschauen

Wehrhafte Heiterkeit

16.03.2010: Einfach brillant findet die NZZ, mit welch bitterer Lust und scharfem Geist Shahriar Mandanipur in seinem Roman "Eine iranische Liebesgeschichte zensieren" einen Iran ohne Hoffnung schildert. Die FR preist Georg Kleins "Roman unserer Kindheit" als Wundertüte der Erzählkunst (hier eine Leseprobe). Mit Begeisterung liest die FAZ Richard Obermayrs Roman "Das Fenster". Sehr empfehlen kann die SZ Juan Jose Millas' Roman "Meine Straße war die Welt", aber auch Erik Orsennas Reportage "Die Zukunft des Wassers". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen