Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Moshe Zuckermann

Moshe Zuckermann wurde 1949 in Tel Aviv geboren. Zwischen 1960 und 1970 lebte er in Frankfurt am Main. Nach seiner Rückkehr nach Israel studierte er Soziologie, Politologie und Geschichte in Tel Aviv. Er promovierte 1987 in deutscher Geschichte. Seit 1990 lehrt Zuckermann an der Universität Tel Aviv Geschichte und Philosophie der Geistes- und Sozialwissenschaften. Seit 2000 leitet er das Institut für deutsche Geschichte in Tel Aviv.

Bücher von Moshe Zuckermann

Zuckermann, Moshe: Antisemit!. Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument

Cover: Antisemit!

Promedia Verlag, Wien 2010, ISBN 3853713181, Gebunden, 208 Seiten, 15,90 EUR

Für Moshe Zuckermann steht fest, dass die Verwendung des Antisemitismus-Vorwurfs als Parole im vermeintlichen Kampf gegen Antisemitismus in eine fürchterliche Epidemie umgeschlagen ist. Längst schon sei sie zum Totschlag-Ideologem eines durch und durch fremdbestimmten Anspruchs auf politisch-moralische Gutmenschlichkeit geronnen. Ob man ... mehr lesen
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Zuckermann, Moshe (Hrsg.): Theodor W. Adorno. Philosoph des beschädigten Lebens

Cover: Theodor W. Adorno

Wallstein Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3892448027, Kartoniert, 240 Seiten, 24,00 EUR

Mit Beiträgen in englischer Sprache. Aus Anlass des "Adorno-Jahres" 2003 luden das Institut für deutsche Geschichte an der Universität Tel Aviv und die Heinrich-Böll-Stiftung Tel Aviv deutsche und israelische Forscher verschiedener Disziplinen zu einer Konferenz, die einer Auseinandersetzung mit Person und Werk Theodor ... mehr lesen
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Zuckermann, Moshe: Zweierlei Israel. Auskünfte eines marxistischen Juden an Thomas Ebermann, Hermann L. Gremliza und Volker Weiß

Cover: Zweierlei Israel

Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3930786397, Taschenbuch, 139 Seiten, 12,00 EUR

Verwirrender war die Lage nie: Deutsche Kommunisten ergreifen wie die deutsche Rechte im Kampf gegen Israel die Partei der Palästinenser. Antideutsche Linke verteidigen Israels regierende Rechte, israelische Kommunisten gelten ihr als Handlanger islamistischen Terrors. Man hört Rufe: "Antisemiten", "Zionisten", "Philosemiten", "Rassisten", ... mehr lesen
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Zuckermann, Moshe (Hrsg.): Zwischen Politik und Kultur. Juden in der DDR

Cover: Zwischen Politik und Kultur

Wallstein Verlag, Göttingen 2002, ISBN 3892445214, Kartoniert, 246 Seiten, 20,00 EUR

Herausgegeben von Moshe Zuckermann. Der Band dokumentiert die Beiträge einer vom Institut für deutsche Geschichte der Universität Tel Aviv in Zusammenarbeit mit dem Franz-Rosenzweig-Zentrum in Jerusalem veranstalteten Konferenz, bei der es um die allgemeine Frage jüdischen Lebens in der DDR, um das kulturelle Wirken einzelner jüdischer ... mehr lesen
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Zuckermann, Moshe (Hrsg.): Ethnizität, Moderne und Enttraditionalisierung. Tel Aviver Jahrbuch für Deutsche Geschichte 2002

Cover: Ethnizität, Moderne und Enttraditionalisierung

Wallstein Verlag, Göttingen 2002, ISBN 3892445206, Kartoniert, 488 Seiten, 45,00 EUR

Herausgegeben im Auftrag des Instituts für deutsche Geschichte Universität Tel Aviv von Moshe Zuckermann mit Beiträgen von Michael Werz, Detlev Claussen, Shulamit Volkov, Wolfram Stender, Marek A. Cichocki, Victor Karady, Michael Müller, u.a. Wie sehr die Transformationsprozesse der Moderne von Prämodernem, das radikal Neue ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen