Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Gerhard Seyfried
Seyfried, Gerhard: Gelber Wind. oder Der Aufstand der Boxer

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3821857978, Gebunden, 643 Seiten, 29,95 EUR
1900, Peking. Baron von Ketteler, der deutsche Botschafter in Peking, wird von einem Mitglied des fremdenfeindlichen Geheimbunds der chinesischen "Boxer" erschossen - der Startschuss zum "Boxeraufstand". Missionare, chinesische Christen und "fremde Teufel" werden landauf, landab massakriert. Tausende chinesische Aufständische ... mehr lesen
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Riemann, Ziska / Seyfried, Gerhard: Die Comics: Alle!.

Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3861507803, Gebunden, 699 Seiten, 39,90 EUR
Es hat in den siebziger Jahren wohl kaum eine Wohngemeinschaft gegeben, in der nicht Gerhard Seyfrieds Comics herumlagen, seine Wimmelbilder und Plakate die Wände schmückten und seine Sprüche zitiert wurden. Mit Seyfried begann die Geschichte des deutschen Underground-Comics ("Wo soll das alles enden", "Invasion aus dem ... mehr lesen
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Seyfried, Gerhard: Die Werke: Alle!.

Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3861508788, Gebunden, 595 Seiten, 49,90 EUR
Mit einem Vorwort von F.W. Bernstein. Cartoons, Karikaturen und komische Bildern von 1948 bis heute. Zahlreiche Interviews, die seine 25 Jahre jüngere Kollegin Ziska mit ihm geführt hat, leiten durch Seyfrieds Schaffen und Werk. Hier gibt der eher öffentlichkeitsscheue Künstler Einblicke in sein Leben, in seine Arbeits- und Denkweise ... mehr lesen
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Seyfried, Gerhard: Der schwarze Stern der Tupamaros. Vom kurzen Sommer der Anarchie. Roman

Eichborn Verlag, Berlin 2004, ISBN 3821807547, Gebunden, 280 Seiten, 19,90 EUR
Gerhard Seyfrieds weitgehend autobiographischer Roman aus der Zeit der deutschen Terrorismus. München, Anfang der Siebziger Jahre. Im Hinterzimmer der Roten Hilfe treffen seltsame Gestalten zusammen: Anhänger der umherschweifenden Haschrebellen und der Spaßguerilla, revolutionsromantische Tupamaros, abenteuerlustige Studenten und Anarchistinnen. ... mehr lesen
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Seyfried, Gerhard: Herero. Roman mit historischen Fotografien und Karten

Eichborn Verlag, Berlin 2003, ISBN 382180873X, Gebunden, 600 Seiten, 29,90 EUR
Auf den Stoff der Herero wurde Seyfried nach einer Namibiareise für das Goethe-Institut aufmerksam. Er hat mehrere Jahre über das Leben der Eingeborenen und der Deutschen in den Kolonien recherchiert. Vor den Hintergrund eines der dunkelsten Kapitel deutscher Kolonialgeschichte erzählt Gerhard Seyfrieds Herero von deutschen Siedlern, ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





