Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Paul Ricoeur

Paul Ricoeur, geboren 1913 im französischen Valence, beschäftigte sich als Philosoph vor allem aus phänomenologischer und psychoanalytischer Perspektive mit den Grundbegriffen der Geschichtswissenschaft. Sein Denken war stark von Martin Heidegger, Edmund Husserl, Sigmund Freud und Karl Jaspers beeinflusst. 1950 promovierte Ric?ur an der Sorbonne über die christliche Existenzphilosophie Gabriel Marcels und die phänomenologische Methode Husserls. 1957 erhielt er dort eine Professur für Allgemeine Philosophie. Zunehmend rückte für Ricoeur das Problem der Sprache und ihrer Phänomene in den Fokus. 1966 wechselte er an die Universität Paris-Nanterre, wo er 1969 Rektor wurde. Von diesem Amt trat er 1970 zurück, als der Staat infolge der Studentenproteste massiv in die Hochschulautonomie eingriff. Im selben Jahr wurde er an der University of Chicago Lehrstuhlnachfolger Paul Tillichs. Ricoeur starb 2005. (Nach Wikipedia)

Bücher von Paul Ricoeur

Ricoeur, Paul: Wege der Anerkennung. Erkennen, Wiedererkennen, Anerkanntsein

Cover: Wege der Anerkennung

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 351858457X, Gebunden, 335 Seiten, 26,90 EUR

Aus dem Französischen von Ulrike Bokelmann und Barbara Heber-Schärer. Paul Ricoeurs letztes, großes Buch ist ein philosophisches Vermächtnis. Der französische Philosoph nimmt hier die Fäden seines Werks auf und führt sie zusammen: die besondere Erfahrung seiner selbst als anderem, die Frage der Identität, ... mehr lesen
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Ricoeur, Paul: Das Böse. Eine Herausforderung für Philosophie und Theologie

Cover: Das Böse

Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2006, ISBN 3290174018, Kartoniert, 64 Seiten, 11,80 EUR

Woher kommt das Böse? Wie kommt es, dass wir Böses tun? Diese Fragen haben Paul Ricoeur, den letztes Jahr verstorbenen Philosophen und Theologen der sich selbst nie als solchen bezeichnet hat, seit seinen frühesten Arbeiten begleitet. Der vorliegende Essay, entstanden aus einem Referat, das Ricoeur 1985 an der Theologischen Fakultät ... mehr lesen
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Ricoeur, Paul: Gedächtnis, Geschichte, Vergessen.

Cover: Gedächtnis, Geschichte, Vergessen

Wilhelm Fink Verlag, München 2004, ISBN 3770537068, Gebunden, 783 Seiten, 78,00 EUR

Aus dem Französischen von Heinz-Dieter Gondeck, Heinz Jatho und Markus Sedlaczek. Paul Ricoeurs Studie ist nicht nur ein zentraler Beitrag zu den in den letzten Jahren immer bedeutender gewordenen Diskussionen um Gedächtniskultur, Erinnerung und Vergessen, sondern zugleich deren philosophische Durchdringung. Ricoeur geht dabei über ... mehr lesen
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MacIntyre, Alasdair / Ricoeur, Paul: Die religiöse Kraft des Atheismus.

Cover: Die religiöse Kraft des Atheismus

Karl Alber Verlag, Freiburg i.Br. 2002, ISBN 3495480668, Taschenbuch, 102 Seiten, 13,00 EUR

Aus dem Amerikanischen von Reiner Ausen. Viele Kirchen sind leer und die Einstellung der meisten Menschen gegenüber religiösen Fragen ist durch Halbherzigkeit oder sogar Gleichgültigkeit bestimmt. Alaisdair MacIntyre fragt nach den Ursachen und zeigt, dass die Kirchen ihre Stellung selbst geschwächt haben, indem sie den aktiven Atheisten ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen